Eine weit offene Tür

"Als ich als junger Mann angefangen habe, Filme zu machen, war eigentlich mein Ethos und die Moral des Filmemachens, dass es nur von dem, was es gab, handeln sollte, durfte und konnte. Ein Bild konnte also nur ein Bild sein von etwas, was es gab, und sollte auch nichts anderes transportieren. Die Theorie dazu fand ich bei dem ungarischen Philosophen Béla Balász, dem zufolge der Film die Errettung der physischen Realität der Dinge ist. So habe ich angefangen. Das war für mich sozusagen nicht nur das Ethos, sondern die ganze Moral des Filmemachens, dass man dadurch, dass man etwas zeigt, es erhält und auf seiner physischen Realität und seiner Sichtbarkeit besteht. Punkt! Nichts mehr und nichts weniger; dahinter ist nichts, und davor ist auch nichts. Und so habe ich eigentlich 20 Jahre lang Filme gemacht. Bestimmt nicht so von heute auf morgen, aber irgendwann, vielleicht auch durch das Erlebnis anderer Filme – durchaus auch durch das E

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