Michael Kienzl

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Das Gruselkabinett des Ray Bradbury

Der am 22. August 1920 geborene Schriftsteller verhalf dem Science-Fiction- und Horrorgenre zu literarischen Ehren; eine kindliche Freude an Monstern, Technik und fremden Welten paarte sich mit gesellschaftskritischem Scharfsinn. Bradbury liebte das Kino – und diese Liebe wurde erwidert: Viele seiner Stoffe fanden den Weg ins Medium Film. Auch dort erzählen sie vor allem etwas über die Menschen.

Von Michael Kienzl

Uniform der Individualisten

Die Jeansjacke ist kein Kleidungsstück wie jedes andere. Wie bei kaum einem anderen Modeartikel hat das Kino dazu beigetragen, Jeansjacken zum Symbol für zahllose Formen des Außenseitertums zu machen. Wo sie in Filmen auftauchen, weisen sie ihre Figuren als Outlaws, Rebellen und Einzelgänger aus, die abseits der Mehrheitsgesellschaft stehen und diese demonstrativ für ihre Konventionen verachten. Eine Hommage.

Von Michael Kienzl

Wie von einem anderen Planeten: Der (Film-)Komponist Giorgio Moroder

Mit der Kombination aus elektronischen Beats und ekstatischen Tönen verlieh der aus Südtirol stammende Komponist Giorgio Moroder nicht nur der Disco-Musik einen Hauch von Science-Fiction, sondern beeinflusste in den 1980er-Jahren auch die Filmmusik nachhaltig. Ein Streifzug durch das vielfältige Schaffen eines Minimalisten mit barockem Überschwang, der am 26. April 80 Jahre alt geworden ist.

Von Michael Kienzl