Schiff nach Indialand

Melodram | Schweden 1947 | 90 Minuten

Regie: Ingmar Bergman

Kurz vor seiner Erblindung nimmt ein lebenshungriger Kapitän eine Varietétänzerin auf sein Bergungsschiff, wo sich sein buckliger Sohn in das Mädchen verliebt. Ein düsteres Eifersuchtsdrama nimmt seinen Lauf; es endet erst Jahre später, als der verstoßene Sohn, durch den Kampf mit seinem Vater selbstständig geworden, mit der noch tiefer gesunkenen Geliebten ein neues Leben beginnt. Ingmar Bergmans vierter Spielfilm trägt stark melodramatische Züge, ist deutlich von Vorbildern (dem poetischen Realismus Carnes, dem deutschen Expressionismus) beeinflußt und verrät das Interesse des Regisseurs für extreme Grenzsituationen und modellhafte Konstrukte. Charakteristisch für Bergmans Frühwerk ist die engagierte Zuspitzung des Generationenkonflikts. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SKEPP TILL INDIALAND
Produktionsland
Schweden
Produktionsjahr
1947
Regie
Ingmar Bergman
Buch
Ingmar Bergman
Kamera
Göran Strindberg
Musik
Erland von Koch
Schnitt
Tage Holmberg
Darsteller
Birger Malmsten (Johannes Blom) · Gertrud Fridh (Sally) · Holger Löwenadler (Kapitän Alexander Blom) · Anna Lindahl (Alice Blom) · Lasse Krantz (Hans)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Melodram | Literaturverfilmung

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