Desperate Measures

Action | USA 1997 | 100 Minuten

Regie: Barbet Schroeder

Um das Leben seines an Leukämie erkrankten zehnjährigen Sohnes zu retten, der eine Knochenmarkstransplantation benötigt, macht ein Chicagoer Polizist in der Datenbank des FBI einen potenziellen Spender ausfindig. Dieser ist ein verurteilter Mörder, der nur einwilligt, um die Verlegung ins Krankenhaus zur Flucht zu nutzen. Der Polizist gerät in die widersprüchliche Situation, den Killer verfolgen und zugleich retten zu müssen. Die interessante psychologische und ethische Ausgangssituation, die das Leben des Jungen, des Killers und seiner Verfolger in eine bedenkenswerte Beziehung zueinander setzt, wird durch die aufwändige Inszenierung als Actionspektakel überlagert, das sich während einer Nacht in einem Krankenhaus abspielt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DESPERATE MEASURES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Barbet Schroeder
Buch
David Klass
Kamera
Luciano Tovoli
Musik
Trevor Jones
Schnitt
Lee Percy
Darsteller
Michael Keaton (Peter McCabe) · Andy Garcia (Frank Connor) · Brian Cox (Jeremiah Cassidy) · Marcia Gay Harden (Samantha Hawkins) · Erik King (Nate Olivier)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Action | Drama

Heimkino

Verleih DVD
VCL (1.85:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Die Grundidee ist wie geschaffen für die Darstellung von ethischer und emotionaler Zerrissenheit. Der zehnjährige Sohn des Polizeibeamten Frank Connor leidet an Leukämie und benötigt dringend eine Knochenmarkstransplantation. Um möglichen Abwehrreaktionen seines Körpers vorzubeugen, gilt es, einen Spender zu finden, dessen DNA-Struktur mit der des Jungen übereinstimmt. Der Polizist bricht in das örtliche FBI-Büro ein und überprüft die DNA der darin gespeicherten Personen. Da es sich um einen Thriller handelt, ist die ausgewählte Person kein freundlicher Nachbar, sondern der größte anzunehmende Unhold: ein Massenmörder namens McCabe, der noch dazu als besonders intelligent gilt. Gefesselt und unbeeindruckt vom Schicksal des Jungen lehnt dieser zunächst ab, willigt kurz darauf aber ein – gegen gewisse Hafterleichterungen. Doch nicht Nächstenliebe bewirkt seinen Sinneswandel, son

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren