Die polnische Braut

Drama | Niederlande 1998 | 86 Minuten

Regie: Karim Traïda

Eine sich sanft und zärtlich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen einem niederländischen Bauern bei Groningen und einer jungen Polin, die als Prostituierte nach Holland verschleppt wurde. Ein faszinierender wortkarger Film, der die Verständigungsschwierigkeiten seiner Protagonisten zur Tugend macht und seine stille Geschichte aus Bildern, Blicken und Gesten entwickelt. Insgesamt ein wohltuend altmodischer Film, der sich dem kleinen Glück verschrieben hat und dieses mit guten Darstellern in einer adäquaten Form feiert. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DE POOLSE BRUID
Produktionsland
Niederlande
Produktionsjahr
1998
Regie
Karim Traïda
Buch
Kees van der Hulst
Kamera
Jacques Laureys
Musik
Fons Merkies
Schnitt
Chris Terrink
Darsteller
Jaap Spijkers (Henk) · Monique Hendrickx (Anna) · Roef Ragas (Zuhälter) · Rudi Falkenhagen (Oberzuhälter)
Länge
86 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Liebesfilm

Diskussion
„Herzlichen Dank, dass Sie gekommen sind.“ Mit diesem sprachlich ebenso rudimentären wie wirklichkeitsfernen Satz aus dem Lehrbuch macht die Polin Anna auf sich und ihre Persönlichkeit aufmerksam. Seit Wochen sitzt sie nun schon in der Stube des holländischen Bauers Henk, scheint jedoch keinen Zugang zu dem wortkargen Mann zu finden, der sie zuvor vor niederländischen Zuhältern gerettet und ihr eine Heimstatt gegeben hat. Doch nicht nur Sprachschwierigkeiten machen dem ungleichen Paar zu schaffen. Bauer Henk, der seinen Hof im platten Land bei Groningen betreibt, steckt in finanziellen Schwierigkeiten und frisst seinen Kummer und seine Ungeselligkeit in sich hinein; Anna, die Polin aus Kattowitz, will das Beste aus der Situa

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