TGV Express - Der schnellste Bus nach Conakry

- | Senegal/Frankreich 1997 | 86 Minuten

Regie: Moussa Touré

Die Reisenden eines Überlandbusses, der Senegals Hauptstadt Dakar mit Conakry in Guinea verbindet, geraten in arge Schwierigkeiten, als die Animositäten an Bord eskalieren und ein rebellischer Eingeborenenstamm seine Rechte einfordert. Ein reizvolles afrikanisches Road Movie, das viel über die Befindlichkeiten des schwarzen Kontinents erzählt und klassische Western-Topoi nutzt, um auf der Folie des Genres postkoloniale Befindlichkeiten vermitteln zu können. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TGV
Produktionsland
Senegal/Frankreich
Produktionsjahr
1997
Regie
Moussa Touré
Buch
Moussa Touré · Alain Choquart
Kamera
Alain Choquart
Musik
Wasis Diop
Schnitt
Josie Miljevic
Darsteller
Makéna Diop (Rambo) · Al Hambou Traoré (Demba) · Bernard Giraudeau (Roger) · Philippine Leroy-Beaulieu (Sylvia) · Joséphine M'Boup (Salambaré)
Länge
86 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Mit dem legendären, gleichnamigen französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV hat der Bus, der Senegals Hauptstadt Dakar mit Conakry in Guinea verbindet, bestenfalls den Namen gemein. Sein Erscheinungsbild ist eher das eines klapprigen Überlandbusses, der mehr schlecht als recht quer durch den afrikanischen Kontinent brettert und dem europäische Reisende nur wenig Vertrauen entgegenbringen würden. Doch die technischen Mängel macht sein Chauffeur spielend wett, der jede Situation im Griff zu haben glaubt und dessen unerschütterliche Zuversicht Bus und Fahrgäste an jeden Winkel dieser Welt tragen würde. Nicht von ungefähr hört er auf den Spitznamen „Rambo“. Doch irgendwann läuft jede Routine aus dem Ruder. Etwa, wenn die Reisegesellschaft sich

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