Very Bad Things

- | USA 1998 | 100 (geänd. Fassung 91) Minuten

Regie: Peter Berg

Als am Vorabend der Hochzeit bei einer "Junggesellenparty" eine Prostituierte zu Tode kommt, wollen fünf Freunde ihre Leiche verschwinden lassen, was sich als schwieriger als erwartet erweist. Am Ende der Vertuschungstaktik sind sechs Tote zu beklagen. Der Versuch einer rabenschwarzen Satire auf den "American way of life" scheitert am Zynismus der Vorlage sowie an blutigen Details, die den schwarzen Humor schnell in den Hintergrund drängen. Auch das ansehnliche Schauspieler-Ensemble kann den Film nicht retten.

Filmdaten

Originaltitel
VERY BAD THINGS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Peter Berg
Buch
Peter Berg
Kamera
David Hennings
Musik
Stewart Copeland
Schnitt
Dan Lebental
Darsteller
Christian Slater (Robert Boyd) · Cameron Diaz (Laura Garrety) · Daniel Stern (Adam Berkow) · Jeanne Tripplehorn (Lois Berkow) · Jon Favreau (Kyle Fisher)
Länge
100 (geänd. Fassung 91) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f (DVD 16 & 18)

Heimkino

Verleih DVD
Splendid/Ascot (FF, DD2.1 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Wenn es darum geht, Leichen verschwinden zu lassen, dann sind die Engländer nicht zu schlagen: Von Alfred Hitchcock („Immer Ärger mit Harry“, fd 24 795) bis Danny Boyle („Kleine Morde unter Freunden, fd 31 467) erwiesen sie sich immer wieder als Meister dieser makabren (Kino-)„Kunst“. Wenn sich amerikanische Regisseure diesem Thema widmen, kippt der beabsichtigte schwarze Humor meist allzu schnell in blutigen Horror um. Auch das Regiedebüt des Schauspielers und Drehbuchautoren Peter Berg macht da keine Ausnahme, weil die Inszenierung sich mehr dem voyeuristischen Blick auf grauslige Details verpflichtet fühl

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