Hilary & Jackie

Biopic | Großbritannien 1998 | 121 Minuten

Regie: Anand Tucker

Die Lebensgeschichte der englischen Ausnahme-Cellistin Jacqueline "Jackie" du Pré, die im Alter von 28 Jahren an Multipler Sklerose erkrankte, ihre Karriere aufgeben musste und 1987 starb. In Anlehnung an einen von ihren Geschwistern Hilary und Piers verfassten "biografischen Roman" versucht der aus wechselnden Perspektiven erzählte Film, sich der Psyche der Musikerin fast ausschließlich über deren Beziehung zu ihrer Schwester zu nähern. Ein hervorragend besetzter und gespielter Film, der allerdings deutlich unter Verkürzungen und Umdeutungen der Vorlage leidet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HILARY AND JACKIE
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
1998
Regie
Anand Tucker
Buch
Frank Cottrell Boyce
Kamera
David Johnson
Musik
Barrington Pheloung
Schnitt
Martin Walsh
Darsteller
Emily Watson (Jacqueline du Pré) · Rachel Griffiths (Hilary du Pré) · David Morrissey (Kiffer Finzi) · James Frain (Daniel Barenboim) · Charles Dance (Derek du Pré)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama
Diskussion
Nach „Saint Ex“, seinem Fernsehfilm über den französischen Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“), widmet der heute 36jährige Dokumentarfilmer Anand Tucker auch sein Kinodebüt der Vita eines Künstlers: Basierend auf dem kürzlich auch in deutscher Übersetzung erschienenem Buch „A Genius in the Familiy“ von Hilary und Piers du Pré, zeichnet er in sehr freien Zügen die Lebensgeschichte der weltberühmten englischen Cellistin Jacqueline „Jackie“ du Pré nach, die nach einer beispiellosen Karriere im Alter von 28 Jahren an Multipler Sklerose erkrankte und 1987 starb. Tucker und seine Drehbuchautor Frank Cottrell Boyce („Welcome to Sarajevo“, fd 33 177; „Butterfly Kiss“, fd 31 424) waren sich dabei der Unmöglichkeit einer objektiven Darstellung bewußt, weshhalb sie nach eigenen Aussagen weder inhaltlich noch stilistisch an einer fakten- und detailgetreuen Biografie der Musikerin interessiert waren. Ihre Intentionen galten vielmehr einer exemplarischen „Familiengeschichte“, die universelle Themen in den Vordergrund rückt und „emotionale Wahrhe

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