Himalaya - Die Kindheit eines Karawanenführers

- | Frankreich/Nepal/Schweiz/Großbritannien 1999 | 108 Minuten

Regie: Eric Valli

In einem Bergdorf im Himalaya zerbricht die soziale Ordnung, als sich der Clan-Chef nach dem Tod seines Sohns weigert, die Salzkarawane dem Fähigsten der Jungmänner anzuvertrauen. Ein in bestechenden Scope-Bildern fotografiertes Drama, dessen optische Brillanz jedoch einer pittoresken Oberflächlichkeit huldigt und weder ein Gespür für die extremen Lebensbedingungen noch für die Fremdheit einer anderen Kultur ermöglicht. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
HIMALAYA - L'ENFANCE D'UN CHEF
Produktionsland
Frankreich/Nepal/Schweiz/Großbritannien
Produktionsjahr
1999
Regie
Eric Valli
Buch
Eric Valli · Olivier Dazat
Kamera
Jean-Paul Meurisse · Eric Guichard
Musik
Bruno Coulais
Schnitt
Marie-Josèphe Yoyotte
Darsteller
Thilen Londup (Tinlé) · Lhapka Tsamchoe (Pema) · Gurgon Kyap (Karma) · Karma Tensing Nyama Lama (Norbou) · Karma Wangiel (Tsering/Pasang)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.

Diskussion
Im Westen Nepals, zwischen den mächtigen Gipfelketten der Achttausender und dem tibetischen Hochland, liegt das Dolpo, eine karge, schwer zugängliche Gebirgsregion, in der sich die traditionelle Lebensweise seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Seit der französische Fotograf und Dokumentarfilmer Eric Valli in den 80er-Jahren mit den dort lebenden Menschen in Berührung kam, übt die archaische Kultur einen so nachhaltigen Einfluss auf ihn aus, dass er ihr nach mehreren Buchpublikationen jetzt auch sein Spielfilmdebüt widmete. Mehr noch: Befreundete „Dolpo-Pas“ standen für die Figuren des Drehbuchs Pate und übernahmen in der Mehrzahl auch die Hauptrollen. Der Film erzählt mit bestechenden CinemaScope-Bildern eine Art „tibetanischen Western“: Tinlé, ein alternde Clanchef, weigert sich nach dem

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