Downhill City

Drama | Deutschland/Finnland 1999 | 100 Minuten

Regie: Hannu Salonen

In Berlin kreuzen sich die Wege einiger Menschen, die sich finden und wieder verlieren. Ein in authentisch wirkenden Bildern eingefangener Schicksalsreigen, der mit bemerkenswerter inszenatorischer Ökonomie kleine Geschichten umreißt, dabei kein Wort zuviel verliert und vor allem durch die Interpretation der Frauenrollen sowie die präzise Führung des Darsteller-Ensembles besticht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DOWNHILL CITY
Produktionsland
Deutschland/Finnland
Produktionsjahr
1999
Regie
Hannu Salonen
Buch
Hannu Salonen
Kamera
Stephan Wagner
Musik
22 Pistepirkko
Schnitt
Julia Oehring
Darsteller
Franka Potente (Peggy) · Teemu Aromaa (Artsi) · Andreas Brucker (Hans) · Michaela Rosen (Doris) · Sebastian Rudolph (Sascha)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Menschen, deren Schicksale sich kreuzen, in einer Stadt, in einer Nacht oder über einen längeren Zeitraum - das ist ein beliebtes Sujet im Kino, das schon viele aufgegriffen haben und Regisseure wie Robert Altman und Claude Lelouch zur Meisterschaft entwickelten. Der Finne Hannu Salonen, Absolvent der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, wagt sich mit seinem Abschlussfilm also auf ein reich beackertes Feld und kann auf ihm dennoch einige „neue Früchte“ ernten, weil er sich klug den Low-Budget-Bedingungen der Produktion anpasst, sich jeder optischen wie inszenatorischen Ausschweifung enthält und sich ganz auf seine Protagonisten konzentriert. Es beginnt mit einem liebevoll karikierten Finnland-Klischee: Ein erfolgloses

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