Horror | USA 2000 | 117 Minuten

Regie: Wes Craven

Zweite Fortsetzung des Horrorfilms "Scream", in dem die einzige Überlebende einer College-Clique erneut von einem maskierten Mörder verfolgt wird, diesmal während der Dreharbeiten zu einem Film, der ihre schrecklichen Erlebnisse auf die Leinwand bringen soll. Der in den Gewaltszenen gegenüber den Vorgängern etwas zurückgenommene Film kopiert lediglich die sattsam bekannten Versatzstücke und versteht es in seiner Einfallslosigkeit nicht, Spannung oder grimmigen Humor aufzubauen. Was bleibt, ist eine für das Genre geradezu "tödliche" Langeweile.

Filmdaten

Originaltitel
SCREAM 3
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Wes Craven
Buch
Ehren Kruger
Kamera
Peter Deming
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Patrick Lussier
Darsteller
Neve Campbell (Sidney Prescott) · David Arquette (Dwight "Dewey" Riley) · Courteney Cox Arquette (Gale Weathers) · Patrick Dempsey (Detektiv Mark Kincaid) · Scott Foley (Roman Bridger)
Länge
117 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition (2 DVD’s) enthält u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, der Produzenten Cathy Konrad, Kevin Williamson und Marianne Maddalena, ein kommentiertes Feature mit fünf nicht verwendeten Szenen (13 Min.), ein ebenfalls kommentiertes alternatives Filmende (10 Min.) sowie den in der deutschen Kinoauswertung im Vorprogramm gezeigten Kurzfilm "Viergeteilt im Morgengrauen".

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., DTS eng./dt.)
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Diskussion
Eigentlich könnte man schon nach dem vorgeschalteten Kurzfilm das Kino verlassen, denn was der bezeichnenderweise von einer „Stupid Comment Company“ produzierte Hochschulfilm „Viergeteilt im Morgengrauen“ innerhalb von zwölf Minuten an pubertären Horror-Fantasien freisetzt, wird durch das eigentliche Objekt des Grauens nicht mehr überboten. „Scream 3“ erweist sich als genau das, was man erwarten konnte: als einfallslose Blaupause der beiden vorangegangenen, mittlerweile zu Kultehren gekommenen Slasher-Movies. Während Sidney Prescot im ersten Teil („Scream - Schrei!“, fd 32 822) eine begeisterte Konsumentin von Horrorvideos war und in der Fortsetzung („Scream 2“, fd 33 098) das Genre selbst studierte, hat sie

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