Action | Frankreich 1999 | 88 Minuten

Regie: Gérard Krawczyk

Patriotische Yakuzas entführen in Marseille den japanischen Verteidigungsminister, der zur Vertragsunterzeichnung in Frankreich weilt. Ein beherzter französischer Taxifahrer arabischer Abstammung heftet sich an die Fersen der Entführer und befreit das Opfer mit Hilfe von Polizei und Geheimdienst. Unterhaltsame Action-Komödie, die gegen rassistische Vorurteile eintritt und mit zahlreichen Anspielungen auf französische Mentalität, Politik und Filmgeschichte aufwartet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TAXI 2
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1999
Regie
Gérard Krawczyk
Buch
Luc Besson
Kamera
Gérard Stérin
Musik
Al Khemya
Schnitt
Thierry Hoss
Darsteller
Samy Naceri (Daniel) · Frédéric Diefenthal (Emilien) · Marion Cotillard (Lilly) · Emma Sjöberg (Petra) · Bernard Farcy (Kommissar Gibert)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
BMG (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
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Diskussion
Im ewigen Kampf des französischen Kinos gegen Hollywood heißt der Sieger in diesem Jahr Frankreich. Über zehn Millionen Franzosen wollten „Taxi, Taxi“ sehr, mehr als jede US-Großproduktion. Wer das erste „Taxi“ (fd 33 276) nicht kennt, hat nichts verpasst. Der zweite Film, weitgehend mit derselben Equipe vor und hinter der Kamera gedreht, nimmt keinen direkt Bezug darauf. Abgesehen von einem alten sturen Militärkopf, der an Louis-de-Funès-Klamauk erinnert, bietet der wieder von Luc Besson produzierte und diesmal vom Komödienspezialist Gérard Krawczyk (statt von Gérard Pirès) inszenierte Film ein Feuerwerk an Anspielungen, wenn der Taxifahrer aus Marseille als eine Art James Bond wider Willen einen milliardenschweren Vertrag des französischen Staates mit Japan rettet - was als weiterer Seitenhieb

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