Fast Food, Fast Women

Komödie | USA 2000 | 95 Minuten

Regie: Amos Kollek

Eine gutmütige Frau, die in einem einfachen New Yorker Diner als Serviererin arbeitet, verfällt kurz vor ihrem 35. Geburtstag in Depressionen, weil sich ihr Traum von einer Familie nicht zu erfüllen scheint. Reigenartig angelegte, kurzweilig inszenierte Komödie über Einsamkeit und die Suche nach Nähe und einem Partner, von der auch ältere Menschen nicht ausgenommen sind. Die trotz lakonischer Zurückhaltung letztlich eher ambivalente Inszenierung transportiert vor allem durch die Wahl der Hauptdarstellerin ein eher befremdliches Frauenbild. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FAST FOOD, FAST WOMEN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Amos Kollek
Buch
Amos Kollek
Kamera
Jean-Marc Fabre
Musik
David Carbonara
Schnitt
Sheri Bylander
Darsteller
Anna Thomson (Bella) · Jamie Harris (Bruno) · Louise Lasser (Emily) · Robert Modica (Paul) · Lonette McKee (Sherry-Lynn)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. eine 60-minütige Dokumentation über den Regisseur.

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Wenn man von Amos Kollek spricht, denkt man seit „Sue“ (fd 33 299) unweigerlich an Anna Thomson und ihr fragiles Gesicht, in dessen markanten Zügen sich Schönheit und Schmerz, dunkle Lust und abgründige Trauer spiegeln. Eine rätselhafte, melancholische Aura umfließt die hagere Gestalt mit den großen Brüsten, auf der die Blicke der Männer wie Mühlsteine lasten, und die doch nicht anders kann, als ihre Attraktivität nach außen zu kehren. Nach „Sue“ und „Fiona“ (fd 34 131) mimt Anna Thomson nun zum dritten Mal diese ambivalente Leidensfigur, diesmal als frustrierte Serviererin in einem New Yorker Diner, die täglich mit der Kündigung droht, ohne diesen Schritt je wirklich zu wagen. Schuld daran ist ihre gutmütige und hilfsbereite Art, die nicht nur die betagte Kundschaft schätzt, sondern seit mehr als einem Jahrzehnt auch eine Affäre mit einem windigen Broadway-Regisseur am Leben hält. W

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