Disneys Dinosaurier

Kinderfilm | USA 1999/2000 | 82 Minuten

Regie: Ralph Zondag

Nach einem Meteoriteneinschlag macht sich eine Saurier-Sippe auf den Weg ins gelobte Land. Der ungemein ehrgeizige Zeichentrickfilm des Disney-Studios verbindet mit atemberaubendem Erfolg auf der visuellen Ebene digitale Figurenanimation mit fotografischen Naturaufnahmen. Aller Realismus bricht sich freilich am gleichzeitigen Bestreben nach cartoonhafter Niedlichkeit. Die wenig überzeugende Geschichte leidet an einer für einen halben Naturfilm überraschenden Dialoglastigkeit, wodurch sie ebenso irritiert wie durch den für kleinere Kinder erschreckenden Naturalismus in den Kampfszenen. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
DINOSAUR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999/2000
Regie
Ralph Zondag · Eric Leighton
Buch
John Harrison · Robert Nelson Jacobs
Musik
James Newton Howard
Schnitt
H. Lee Peterson
Länge
82 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Kinderfilm | Zeichentrick

Heimkino

Die Special Edition enthält u.a. einen dt. untertitelten Audiokommentar der Regisseure sowie mittels InterXS Modus während des Filmes abrufbare nicht verwendete Szenen, inklusive eines alternativen Filmendes. Die ebenfalls erhältliche Doppel-DVD-Special Edition (Deluxe) enthält zudem noch eine Fülle von Kurzfeatures über Spezialaspekte (u.a. Charakterdesign, Filmmusik) des Films sowie sechs im Film nicht verwendete Szenen.

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Als Roy Edward Disney noch in erster Linie Walt Disneys Neffe und ein kleiner Angestellter der familieneigenen Filmproduktion war, da hatte er vor allem mit Tieren zu tun. Als Schnittassistent für „Die Wüste lebt“ (fd 3 313) brachte er beispielsweise verliebten Skorpionen das Tango-Tanzen bei. Das ist nun 47 Jahre her, und wer hätte damals geglaubt, was die Zeit noch aus Roy und seinem Schneidetisch machen würde? Heute wacht der Vizepräsident eines der größten Medienkonzerne über nicht weniger als 250 leistungsfähige Großrechner nebst 300 Tischcomputern, die seit 1994 unter dem Decknamen „Dinosaur“ einen der größten Datenberge der letzten 65 Millionen Jahre zusammentrugen: Wer „Terrabyte“ bisher für einen geologischen Terminus irgendwo zwischen Jura und Kreidezeit gehalten hat, kann sich auch 70.000 Disketten vorstellen: 45 Terrabytes wurden beschrieben, und wieder ging es bei all dem um Naturkunde im unterhaltsamen Gewand.

Tatsächlich beginnt „Dinosaur“ wie eines jener „True-Life-Adventures“, wie Disneys Nat

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