The Wog Boy - Der größte Zorbas von Down Under

- | Australien 2000 | 92 Minuten

Regie: Aleksi Vellis

Ein griechischstämmiger Arbeitsloser, der in einem von Einwanderern bewohnten Viertel einer australischen Stadt eine Art lokaler Held ist, fordert nach einem Zusammenstoß mit dem Auto einer Politikerin Schadenersatz, woraufhin diese ihn öffentlich als "Sozialschmarotzer" darstellt. Der Mann verliert all seine Meriten, setzt sich aber mit gleichen Mitteln zur Wehr. Wenig amüsante "Multikulti-Komödie", die folkloristische Klischees nur aufgreift, ohne sie sinn- oder humorvoll zu verarbeiten. Auch die gedehnte Handlung um korrupte Politiker und Medien bleibt ohne Esprit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE WOG BOY
Produktionsland
Australien
Produktionsjahr
2000
Regie
Aleksi Vellis
Buch
Chris Anastassiades · Nick Giannopoulos
Kamera
Roger Lanser
Musik
Cezary Skubiszewski
Schnitt
Suresh Ayyar
Darsteller
Nick Giannopoulos (Steve) · Lucy Bell (Celia) · Vince Colosimo (Frank) · Geraldine Turner (Raelene Beagle-Thorpe) · Abi Tucker (Annie)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Sich selbst „Wog Boy“ zu nennen, ist eine Flucht nach vorn, nimmt es doch denjenigen, die das Wort traditionell als Beleidigung gebrauchen, den Wind aus den Segeln, etwa so, wie einst die homosexuellen Männer begannen, sich selbst „Schwule“ zu nennen. „Wogs“ nennen die angelsächsischen, weißhäutigen Australier alle Einwanderer davon abweichender Herkunft. Der „Wog Boy“ dieser Geschichte ist ein griechischstämmiger junger Mann namens Steve, der in seinem überwiegend von Immigranten bewohnten Viertel eine Art Berühmtheit ist, weil er mit sonnigem Gemüt jedes Problem seiner Nachbarn zu lösen weiß: wie man sich im Sozialamt aufführt oder auch wie man Geschenke macht. Nur einen Job hat er

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