Lost Souls - Verlorene Seelen

Horror | USA 2000 | 98 Minuten

Regie: Janusz Kaminski

Das Böse schickt sich in der menschlichen Gestalt eines "True Crime"-Autoren an, die Weltherrschaft zu übernehmen. Buchstäblich in letzter Sekunde kann dies von einer gläubigen Katholikin und einigen Exorzisten verhindert werden. Psychologisch verbrämter Horrorfilm, der weitgehend auf Spezialeffekte verzichtet. Durch seine allzu unlogische Handlungsführung bleibt er hinter den Klassikern des Genres deutlich zurück.

Filmdaten

Originaltitel
LOST SOULS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Janusz Kaminski
Buch
Pierce Gardner
Kamera
Mauro Fiore
Musik
Jan A.P. Kaczmarek
Schnitt
Anne Goursaud · Andrew Mondshein
Darsteller
Winona Ryder (Maya Larkin) · Ben Chaplin (Peter Kelson) · John Hurt (Pater Lareaux) · Philip Baker Hall (Pater James) · Sarah Wynter (Claire Van Owen)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelten Audiokommentar des Regisseurs und des Kameramanns sowie ein kommentiertes Feature mit zehn im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., DTS dt.)
DVD kaufen

Diskussion
2000 Jahre sind genug, jetzt ist mal die andere Seite dran, heißt es in „Lost Souls“ einmal - manchmal kann auch „das Böse“ ganz kindlich quengeln und dabei nachdrücklich mit dem Huf scharren. Der Teufel hat im Zeichen der Millenniums-Hysterie wieder einmal Konjunktur im Hollywood-Mainstream. Wie stets, wenn gesellschaftliche Verhältnisse zu komplex und unübersichtlich zu werden drohen, ist das absolut Böse, das schlechthin Nicht-Rationalisierbare als Pendant gerade noch gut genug. Diesmal ist es die junge Katholikin Maya Larkin, die von Pater Lareaux (John Hurt, gewohnt atemberaubend abwesend agierend) gebeten wird, an einem Exorzismus bei dem mehrfachen Mörder Henry Birdson mitzuwirken. Das Ritual verläuft zwar katastrophal, aber nicht so katastrophal, dass Maya nicht in der Lage wäre, einige vom Mörder scheinbar wirr (Dr. Mabuse lässt grüßen!) beschriebene Blätter mitzunehmen und anschließend zu dekodieren. Immer wieder stößt sie dabei auf einen Namen: Peter Kelson. Der Zufall

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren