Asfalto - Kalter Asphalt

- | Spanien/Frankreich 1999 | 90 Minuten

Regie: Daniel Calparsoro

Drei jugendliche Kleinkriminelle, zwei Männer und eine Frau, scheitern in Madrid an einem Drogencoup und müssen erkennen, dass sie weder in ein kleinbürgerliches noch ein kriminelles Milieu passen. Distanziert inszenierte Beschreibung einer gesellschaftlichen und privaten Bankrotterklärung. Jenseits der teils recht deutlich in Szene gesetzten Aggressionen beschwört der Film Liebe und Freundschaft und warnt vor falschen Träumen. (O.m.d.U.) - Ab 16 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
ASFALTO
Produktionsland
Spanien/Frankreich
Produktionsjahr
1999
Regie
Daniel Calparsoro
Buch
Daniel Calparsoro · Santiago Tabernero · Frank Palacios
Kamera
José María Civit
Musik
Mastreta · Mastreta
Schnitt
Julia Juaniz
Darsteller
Najwa Nimri (Lucia) · Juan Diego Botto (Charly) · Gustavo Salmerón (Chino) · Alfredo Villa (Antonio) · Antonia San Juan (Clarita)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16 möglich.

Diskussion
Mitten im Herzen Madrids – an der Kreuzung der Gran Via mit der Calle de Alcala – gerät ein Pkw außer Kontrolle, schleudert über vier Fahrspuren, überschlägt sich und bleibt schließlich in parkenden Autos verkeilt liegen. „Asfalto – Kalter Asphalt“ erzählt, wie es zu dieser wilden Aktion kam, und Regisseur Daniel Calparsoro setzt Szenen dieser Art in bewussten, fast irrealen Kontrast zum sonst eher ruhigen, stellenweise beinahe lyrischem Fluss der Erzählung. Die drei Protagonisten haben auf den ersten Blick nichts hervorstechendes oder exzentrisches an sich – nur die Neugier und die Gier nach den Sonnenseiten des Lebens: die Gelegenheitsprostituierte Lucia, Chino, ihr Freund, und Charly. Charly hat über den Kontakt zu Drogendealern den Auftrag bekommen, mehrere Kilo Kokain aus dem Haus eines französischen Managers zu stehlen, Lucia macht

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