Shrek - Der tollkühne Held

Animation | USA 2001 | 90 Minuten

Regie: Andrew Adamson

Ein Oger, ein grüner einzelgängerischer Waldbewohner, wird in seinem Heim von einer Horde klassischer Märchenfiguren heimgesucht, die vor einem Schlossherrn fliehen, der sie einfangen will. Der Fürst verspricht, die Ruhe des Ogers wiederherzustellen, wenn dieser für ihn eine Prinzessin aus der Gewalt eines Drachen befreit. Computeranimierte Verfilmung eines amerikanischen Kinderbuches, die viele bekannte Märchen versammelt und dabei vor allem jene Art von Niedlichkeit aufs Korn nimmt, die in Disney-Filmen dominiert. Dabei entsteht viel ironischer Humor, der mit einer spannenden Erzählung einher geht. Technisch hervorragend, in ansprechende Bilder gefasst. (Fortsetzung: "Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück") - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
SHREK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Andrew Adamson · Victoria Jenson
Buch
Ted Elliott · Terry Rossio · Joe Stillman · Roger S. H. Schulman
Musik
John Powell · Harry Gregson-Williams
Schnitt
Sim Evan-Jones
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Animation

Heimkino

Die Standard Estion enthält u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der Produzenten. Die Bonus DVD der Special Edition (2 DVDs) enthält zudem Storyboards und ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen. Weiterhin existiert eine 3D-Variante der DVD, in dem allerdings nur der Kurzfilm "Hochzeitsreise mit Hindernissen" (14 Min.) mit Rot/Grün-Brille in 3D Effekten zu sehen ist. Der Film existiert in verschiedenen Umverpackungen.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Co-Produzent John H. Williams nennt sein Werk ikonoklastisch, was sicher ein wenig hoch gegriffen ist. Aber noch nie wurde so respektlos mit dem abendländischen Erbe der Märchen umgegangen wie im neuesten Produkt aus dem Hause DreamWorks. Dabei ist „Shrek“, entstanden nach einem Kinderbuch von William Steig, selbst ein Märchen: eine Art Meta-Märchen, das sich all die anderen Geschichten von Feen und sprechenden Tieren zunutze und sie auch ein wenig lächerlich macht. Schamlos könnte man das nennen, doch vorrangiges Ziel der Produzenten schien es zu sein, das fast monopolistische Zugriffsrecht des Disney-Konzerns auf die Märchen ins Visier zu nehmen. DreamWorks hatte Disney bereits mit „Antz“ (fd 33 404) auf dessen ureigenem Gebiet der Animation den Kampf angesagt. Wie „Shrek“ nun mit der süßen, heilen Welt der Micky-Maus-Erben umgeht, gehört zu den unterhaltsamsten Momenten in dem ohnehin höchst vergnüglichen Film. „Home, Sweet Home“ heißt für den Oger mi

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