Rave Macbeth

Literaturverfilmung | Deutschland 2001 | 91 Minuten

Regie: Klaus Knoesel

Adaption von Shakespeares Drama "Macbeth", die die Handlung in einer modernen Techno-Disco ansiedelt. Weder als Interpretation der klassischen Tragödie noch als Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Jugendkultur akzeptabel, da der Regisseur die Vorlage nur zum Anlass nimmt, kalte Klischees auf einen trendigen Schauplatz zu projizieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2001
Regie
Klaus Knoesel
Buch
Harry Ki
Kamera
Arturo Smith
Musik
Tom Batoy
Schnitt
Birgit Klingel
Darsteller
Michael Rosenbaum (Marcus) · Nicki Lynn Aycox (Lidia) · Kirk Baltz (Dean) · Jamie Elman (Troy) · Marguerite Moreau (Helena)
Länge
91 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
VCL
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Diskussion
Der Titel liefert eine ebenso knappe wie präzise Inhaltsangabe: „Rave Macbeth“ transplantiert Shakespeares Drama um einen Feldherren, der dem korrumpierenden Reiz der Macht verfällt, in eine Techno-Disco des 21. Jahrhunderts. Dass die Hauptfigur dabei vom kampferprobten Fürsten zum schmächtigen Ecstasy-Dealer degradiert wird, nimmt Regisseur Klaus Knoesel in Kauf, um die Mechanismen des Bösen, die Shakespeare in seiner Tragödie analysiert, in der so genannten Spaßgesellschaft zu lokalisieren. Leider hat er dabei sowohl den Geist der Vorlage als auch den Bezug zur gegenwärtigen Jugendkultur aus den Augen verloren. Die Struktur der Handlung folgt weitgehend Shakespeares Vorgaben: Macbeth heißt zwar nun M

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