Moro no Brasil

- | Deutschland/Brasilien/Finnland 2002 | 105 Minuten

Regie: Mika Kaurismäki

Hommage an die Vielfalt der brasilianischen (Volks-)Musik, die Stilrichtungen und Interpreten vorstellt, sich dabei jedoch mit einer eher schlichten Bebilderung begnügt. Zahlreiche Konzertaufnahmen vermitteln zwar die Allianz zwischen den Musikern und ihrem Publikum, während die überwiegend "stimmungsvoll" konzipierten Landschaftsaufnahmen die soziale Stellung der meist unterprivilegierten Künstler mitunter kaschieren. (Kino O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MORO NO BRASIL
Produktionsland
Deutschland/Brasilien/Finnland
Produktionsjahr
2002
Regie
Mika Kaurismäki
Buch
Mika Kaurismäki · George Moura
Kamera
Jacques Cheuiche
Schnitt
Karen Harley
Länge
105 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Diskussion
Wenn man an brasilianische Musik im Kino denkt, fällt einem automatisch „Orfeu Negro“ (fd 8 472) ein: Marcel Camus transportierte die antike Sage von Orpheus und Eurydike in das Rio de Janeiro des Jahres 1959, wo gerade der Karneval tobte. Die durchweg mit Laiendarstellern besetzte Liebestragödie avancierte zum internationalen Publikumserfolg, heimste zahlreiche Auszeichnungen ein – in Brasilien hat der Film bis heute hingegen viele Gegner. Camus wäre mit den „Augen eines Touristen“ von Drehort zu Drehort gezogen. Dies kann man dem finnischen Filmemacher Mika Kaurismäki nicht vorwerfen: Seit zehn Jahren wohnt er die Hälfte des Jahres

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