Panic Room

Thriller | USA 2001 | 112 Minuten

Regie: David Fincher

Eine junge Mutter sucht mit ihrer chronisch kranken Tochter Zuflucht im Stahl ummantelten Schutzraum eines New Yorker Traumhauses, als drei Verbrecher eindringen, um nach dem Millionenvermögen des Vorbesitzers zu suchen. Mit kameratechnischen Kabinettstückchen gespicktes Spannungskino, das eine komplexe Mutter-Tochter-Beziehung behauptet, ohne sie glaubwürdig zu belegen. Zwar liefert der Film solides Genrekino, doch gemessen an anderen Produktionen David Finchers, der hier seinen eigenwilligen Stilwillen nur aufschimmern lässt, bietet er vor allem nur routiniertes Handwerk. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PANIC ROOM
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
David Fincher
Buch
David Koepp
Kamera
Conrad W. Hall · Darius Khondji
Musik
Howard Shore
Schnitt
James Haygood · Angus Wall
Darsteller
Jodie Foster (Meg Altman) · Kristen Stewart (Sarah Altman) · Forest Whitaker (Burnham) · Dwight Yoakam (Raoul) · Jared Leto (Junior)
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Im Gegensatz zur wenig befriedigenden Standardausgabe, die keine erwähnenswerten Extras aufweist, besticht die Special Edition (3 DVDs) durch ein referenzwürdiges analytisches Aufarbeiten des Films von der Planungsphase bis hin zum fertigen Produkt. Zudem enthalten sind drei dt. untertitelbare Audiokommentare: 1. der Regisseur, 2. die beiden Drehbuchautoren, 3. die Darsteller Jodie Foster, Forest Whitaker und Dwight Yoakam. Die Features der beiden Bonus-DVDs summieren sich auf etwa 340 Minuten. Die Special-Edition ist mit dem Silberling 2004 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., DTS dt.); Special Edition: Columbia TriStar Home (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Zu diesem Film darf man auf keinen Fall zu spät kommen. Nicht etwa, weil man in den ersten Minuten Informationen geliefert bekäme, die für das weitere Verständnis der Handlung von Bedeutung wären. Nein, einfach weil die Anfangssequenz dekoratives Titeldesign von seltener Schönheit bietet: Wie magische Reklametafeln scheinen die Namenszüge der wichtigsten am Film beteiligten Personen unbeweglich vor New Yorker Hausfassaden in der Luft zu stehen. Aus unterschiedlich angeschnittenen Kamerawinkeln wurden die zu Kulissen degradierten historischen Gebäudezeilen aufgenommen, damit die ungeheure Plastizität der vom Computer in die Straßenschluchten Manhattans gesetzten Lettern gebührend zur Geltung konnt. Dass allein für die Titelsequenz bereits ein derartiger Aufwand betrieben wurde, überraschend nicht, schließlich wirkten schon die Credits von David Finchers „Sieben" (fd 31 642) mit ihrer gebrochenen, flackernden Typografie stilbildend. Irritierend ist, dass vom gesamten Film – neben einer spektakulären, mit Computerhilfe entstandenen Plansequenz – ausgerechnet diese wen

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