Visiting Desire

- | USA 1996 | 70 Minuten

Regie: Beth B.

Dokumentarfilm über eine inszenierte Versuchsanordnung: Zwölf Personen zwischen 20 und 40 Jahren, die sich vorher nicht kennen, sollen paarweise ihre sexuellen Fantasien benennen und ausleben. Aus Letzterem wird nichts, da die meisten lieber Kind spielen wollen. Gedreht im starren Stil der Low-Budget-Underground-Filme der 70er-Jahre, erweisen sich vorangestellte Aussagen von Straßenpassanten und Psychoanalytikern über sexuelle Fantasien noch am interessantesten in einem Werk, das ansonsten weder provoziert noch Interesse weckt. (O.o.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
VISITING DESIRE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Beth B.
Buch
Beth B.
Kamera
Beth B.
Musik
Jim Filer Coleman
Schnitt
Melody London
Länge
70 Minuten
Kinostart
-

Diskussion
Die Filme der New Yorkerin Beth B. waren schon immer etwas für ein spezielles Publikum: für Feministinnen, Performance-Künstler oder Underground-Fans aller Couleurs. Schon die punkigen Super-8-Kurzfilme, die sie in den 70er- und frühen 80er-Jahren mit ihrem damaligen Mann Scott B. aufnahm, befassten sich im weitesten Sinn mit dem Verhältnis von Sex und Gesellschaft, vor allem mit unterdrückter Sexualität und den Grenzen erotischer Fantasien, aber auch mit Gewalt, Autorität und Neurosen, die damit zusammenhängen. „Visiting Desire“ ist nach den Spielfilmen „Vortex“ (fd 24 073), einer skurrilen Detektivinnengeschichte, und „Salvation!“ (fd 26 563), einer Komödie über einen US-Fernsehprediger und eine Sexbesessene, die ins Fernsehen will, ein

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren