Punch-Drunk Love

- | USA 2002 | 94 Minuten

Regie: Paul Thomas Anderson

Ein junger Unternehmer fühlt sich sowohl von den Anforderungen seines Jobs als auch von seinen Schwestern unter Druck gesetzt, sodass sich seine Frustration regelmäßig in blinder Zerstörungswut Bahn bricht. Erst als er sich in eine unscheinbare junge Frau verliebt, findet er die Kraft zum Wandel. Bittersüße Liebesgeschichte, die vom Triumph der Intimität über die Anonymität der Moderne erzählt und trotz einiger inszenatorischer Mängel dank des bezaubernden Spiels der beiden Hauptdarsteller anspricht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
PUNCH-DRUNK LOVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Paul Thomas Anderson
Buch
Paul Thomas Anderson
Kamera
Robert Elswit
Musik
Jon Brion
Schnitt
Leslie Jones
Darsteller
Adam Sandler (Barry Egan) · Emily Watson (Lena Leonard) · Philip Seymour Hoffman (Dean Trumbell) · Luis Guzmán (Lance) · Lisa Spector (Susan)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit zwei nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Adam Sandler wird gerne als Chaos-Komiker abgetan, dessen kommerzieller Erfolg dem US-Kino intellektuelle Null-Runden wie „Big Daddy“ (fd 33 940) und „Little Nicky“ (fd 34 711) bescherte. Tatsächlich sind seine Werke keine Bereicherung der Filmgeschichte, doch Sandler hat das Talent, selbst lieblosen Klamauk-Produktionen Momente der Rührung abzugewinnen, indem er konsequent den Sanftmut seiner bescheidenen Helden in den Mittelpunkt stellt. Dementsprechend verkörpert er weder strahlende Sieger-Typen noch zynische Besserwisser, sondern kleine Verlierer mit großen Herzen, die selbst dann nicht zu wahrer Bosheit fähig sind, wenn sie herbe Schicksalsschläge einstecken müssen: In „Happy Gilmore“ (fd 31 939) spielte er einen Waisen, der Eishockey-Profi werden will, aber nicht Schlittschuh laufen kann, in „Eine Hochzeit zum Verlieben“ (fd 33 178) einen Musiker, der am Tage seiner Hochzeit von seiner Geliebten verlassen wird, und in „Waterboy“ (fd 33 627) den dezent debilen Prügel

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren