Fluch der Karibik

Piratenfilm | USA 2003 | 143 Minuten

Regie: Gore Verbinski

Ein heruntergekommener Pirat hat nach einer Meuterei sein Schiff verloren und nutzt die Befreiung einer hübschen entführten Gouverneurs-Tochter, um wieder in dessen Besitz zu gelangen. Intelligenter Mantel-und-Degen-Film, der durch seine humorvoll-fantastische Atmosphäre und Erzählhaltung ebenso besticht wie durch seinen Hauptdarsteller, der seine Figur mit augenzwinkernder Ironie anlegt. Für Freunde des Genres bietet der Film höchst vergnügliche Unterhaltung. (Fortsetzung: "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
PIRATES OF THE CARIBBEAN: THE CURSE OF THE BLACK PEARL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Gore Verbinski
Buch
Ted Elliott · Terry Rossio
Kamera
Dariusz Wolski
Musik
Klaus Badelt
Schnitt
Craig Wood · Stephen E. Rivkin · Arthur Schmidt
Darsteller
Johnny Depp (Jack Sparrow) · Geoffrey Rush (Barbossa) · Orlando Bloom (Will Turner) · Keira Knightley (Elizabeth Swann) · Jack Davenport (Norrington)
Länge
143 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Piratenfilm

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition (2 DVDs) besticht durch drei dt. untertitelbare Audiokommentare: 1. von dem Regisseur und dem Hauptdarsteller Johnny Depp, 2. von den Drehbuchautoren, 3. von dem Produzenten Jerry Bruckheimer und den Darstellern Kira Knightley und Jack Davenport. Des weiteren enthält die Bonussektion ein Feature mit 19 im Film nicht verwendeten Szenen (19 Min.), etlichen Dokumentationen zu sämtlichen Teilaspekten des Films sowie eine umfangreiche DVD-Rom-Sektion, u.a. mit dem Drehbuch und Storyboards. Die zudem vertriebene 3er-DVD-Box enthält eine zusätzliche Bonus-DVD mit weiteren, aber kaum neue Erkenntnisse vermittelnden Kurzfeatures. Die Doppel-DVD ist mit dem "Silberling 2004" ausgezeichnet.

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., DTS dt.)
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Diskussion
Manchmal genügt eine einzige gelungene Figur, um einen Film sehenswert zu machen. Captain Jack Sparrow, der überkandidelte Pirat aus Disneys jüngstem Abenteuerfilm „Fluch der Karibik“, ist so ein tragender Charakter. Mit geschminkten Augen und wilder Rasta-Mähne stolziert er eitel über die Hafenstege, als wäre er auf dem Catwalk. Er scheint nicht ganz ernst zu nehmen zu sein, eine Lachnummer mit motorischen Zuckungen, ein Luftikus voll donquichottesker Selbstüberschätzung. Doch bald aber stellt sich der skurrile Freibeuter als ebenso wort- wie degengewandt heraus und erweist sich als ein zwar kindisch selbstverliebter und undurchsichtiger, aber gleichzeitig auch heldenmutiger Einzelgänger. Der von den beiden „Shrek“- Autoren Ted Elliot und Terry Rossio so humorvoll und vielfältig gezeichnete schlechteste „beste Pirat aller Zeiten“ wird kongenial umgesetzt von Johnny Depp. Selten lässt sich so uneingeschränkt von einer Idealbesetzung sprechen. Depp, der bereits in Filmen wie „Dead Man“

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