The Girl Next Door (2004)

Komödie | USA 2004 | 110 Minuten

Regie: Luke Greenfield

Ein Musterschüler verliebt sich in eine neue Nachbarin, stürzt aber in eine emotionale Berg- und Talfahrt, als er erfährt, dass sie als Porno-Darstellerin arbeitet. Als ihr Produzent auftaucht, ist es mit der Ruhe in der Stadt vorbei, weil alle jungen Leute glauben, dass ihnen nun der Weg zum schnellen Geld offen stehe. Teenager-Komödie, die verborgene Subtexte des Genres zum Vorschein bringt und deren doppelte Moral anzuprangern versucht. Letztlich bleibt der Film aber zu sehr an der Oberfläche und plündert lediglich den Bilderkanon der Porno-Branche für die eigenen Zwecke.

Filmdaten

Originaltitel
THE GIRL NEXT DOOR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Luke Greenfield
Buch
Stuart Blumberg · David T. Wagner
Kamera
Jamie Anderson
Musik
Paul Haslinger
Schnitt
Mark Livolsi
Darsteller
Emile Hirsch (Matthew Kidman) · Elisha Cuthbert (Danielle) · Timothy Olyphant (Kelly) · James Remar (Hugo Posh) · Chris Marquette (Eli)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie der Darsteller Emile Hirsch und Elisha Cuthbert. Zudem ist noch ein kommentiertes Feature mit 16 im Film nicht verwendeten Filmszenen zu sehen.

Verleih DVD
Fox (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Der einzige Besitz, den man nicht früh genug verlieren kann, ist die eigene Jungfräulichkeit – so will es zumindest das Genre der Teenager-Kömodie, mit dem Hollywood das Ringelreihen ums „erste Mal“ gewinnbringend durch die Kinosäle schleust. Selten zeigt sich die amerikanische Besessenheit am Sex so ungeniert wie hier, nirgendwo anders ist die Kinounterhaltung näher an der Pornografie als in der Gesellschaft von Porkys Spießgesellen – mögen sie nun Stifler heißen wie in „American Pie“ (fd 34 042) oder Eli, die personifizierte Geilheit aus „The Girl Next Door“. Aneinander gereiht bilden die Ausflüge in die juvenile Hocherotik so etwas wie einen Höllenkreis der Pubertät, eine kurze Ewigkeit, die hinter sich zu lassen Erlösung und Enttäuschung zugleich ist: Was Protagonisten und Publikum gleichermaßen wehmütig stimmt, ist der Abschied vom reinen Lustprinzip, dem sanften Ruhebett aus feuchten Träumen.

Im Unterschied zu anderen Teenager-Komödien ist diese

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