Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Historienfilm | Großbritannien/Luxemburg 2003 | 101 Minuten

Regie: Peter Webber

Ein Gemälde des holländischen Malers Johannes Vermeer dient als Inspiration für die spartanische Geschichte eines jungen Hausmädchens und dessen scheue, in Andeutungen belassene Zuneigung zu dem Künstler, dem sie schließlich sogar Modell sitzt. Der ohne jegliche Zugeständnisse an Zeitgeschmack und Publikumserwartungen realisierte Film setzt den Stil der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts virtuos und spannungsreich in ein modernes Medium um. Eine Hommage auf die Kunst und zugleich eine ungemein sensible Studie des holländischen Städtchens Delft. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
GIRL WITH A PEARL EARRING
Produktionsland
Großbritannien/Luxemburg
Produktionsjahr
2003
Regie
Peter Webber
Buch
Olivia Hetreed
Kamera
Eduardo Serra
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Kate Evans
Darsteller
Colin Firth (Vermeer) · Scarlett Johansson (Griet) · Tom Wilkinson (Van Ruijven) · Judy Parfitt (Maria Thins) · Cillian Murphy (Pieter)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Historienfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (1:2.35/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
„Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ ist ein außergewöhnliches Unterfangen für einen Erstlingsfilm, vor allem für einen 42-jährigen Regisseur, der bisher lediglich durch eine Dokumentarfilmserie für Englands Channel Four sowie zwei Fernsehfilme („Men Only“ und „Stretford Wives“) aufgefallen ist. Es geht hier nämlich weniger um die Inszenierung einer Story als um die visuelle Umsetzung eines Schöpfungsprozesses, um die Verbildlichung einer künstlerischen Inspiration. Ursprünglich war auch keineswegs der in der Filmbranche unbewährte Peter Webber für die Regie vorgesehen, sondern der Veteran Mike Newell („Dance With a Stranger“, fd 25 488, „Verzauberter April“, fd 30 141). Wenn man nun das Ergebnis auf der Leinwand sieht, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Webbers Herkunft vom Dokumentarfilm der Realisierung dieses ungewöhnlichen Projekts zum Vorteil gereicht. Mit dem hervorragenden Kameramann Eduardo Serra an der Seite (vgl. Porträt in

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