Shaun Of The Dead

Horror | Großbritannien/Frankreich 2004 | 99 Minuten

Regie: Edgar Wright

Ein in einer infantilen Männer-Wohngemeinschaft hausender Mann soll auf Wunsch seiner Freundin sein Leben ändern - ein Wunsch, der sich durch drastische Ereignisse erübrigt: Durch einen explodierten Satelliten verwandeln sich die Menschen in Zombies. Als der verkaterte Held dies mitbekommt, verbarrikadiert er sich mit Freunden in einem englischen Pub. Schräger Film, inszeniert mit offensichtlicher Lust am Zombie-Genre, ohne sich im Spiel mit Zitaten zu verlieren. Ohne übermäßigen Einsatz an Kunstblut entwickelt er durchaus eine gewisse Eigenständigkeit. (Erster Film der (Abschließender Teil der "Blood and Ice Cream"-Trilogie; vgl. "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis", 2007, und "The World's End", 2013)

Filmdaten

Originaltitel
SHAUN OF THE DEAD
Produktionsland
Großbritannien/Frankreich
Produktionsjahr
2004
Regie
Edgar Wright
Buch
Simon Pegg · Edgar Wright
Kamera
David M. Dunlap
Musik
Dan Mudford · Pete Woodhead
Schnitt
Chris Dickens
Darsteller
Simon Pegg (Shaun) · Kate Ashfield (Liz) · Nick Frost (Ed) · Lucy Davis (Dianne) · Dylan Moran (David)
Länge
99 Minuten
Kinostart
30.12.2004
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror | Komödie | Zombiefilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Hauptdarstellers Simon Pegg, eine Storyboard-Präsentation (13 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (15 Min.). Gegenüber der britischen Original-DVD fehlen der deutsche DVD drei weitere Audiokommentare von Cast & Crew.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Noch vor dem Titel sieht man Shaun, einen übernächtigten blonden Mann in den späten Zwanzigern, ins Gesicht. Eine Frauenstimme spricht zu ihm, dass es so nicht weitergehen kann. Es müsse sich Grundlegendes in seinem Leben ändern. Nach und nach wird die Szene aufgelöst. Es ist seine Freundin, die ihm ein Ultimatum stellt. Der Routine des Alltags überdrüssig, fordert sie Veränderung. Was auch mit Shauns Wohnsituation zu tun hat, denn sein bester Freund Ed ist vor Jahren nach einem Saufabend bei ihm eingezogen und hält ihn seither erfolgreich davon ab, erwachsen zu werden – so jedenfalls sehen es Liz und ihre Mitbewohner, ein Pärchen, das in der Eröffnungssequenz gleich nebenan am Tisch sitzt und sich heftig einmischt. Erst spät erkennt man das Etablissement, in dem das Gespräch stattfindet, als englischen Pub, das „Winchester“. Ed

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