- | Japan 2004 | 126 Minuten

Regie: Katsuhiro Otomo

Ein dem Wahnsinn anheim gefallener Wissenschaftler lässt seinen nicht minder genialen Vater sowie seinen kleinen Sohn entführen, um eine Erfindung für Kriegszwecke missbrauchen zu können. Zusammen mit seinem Großvater entwickelt sich der Junge zum Helden und beendet in London die sich anbahnenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen seinem Vater und der englischen Regierung. Bildgewaltiges Anime-Epos, das die Hightech-Zukunft bereits in der industriellen Revolution des ausgehenden 19. Jahrhunderts platziert. Die actionreiche, mitunter gar zu bombastische Mischung aus 2D- und 3D-Animation besticht durch technische Spielereien und das atemberaubende Design, wobei bei aller Zerstörungslust stets die humanistische Grundhaltung durchscheint. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
STEAMBOY
Produktionsland
Japan
Produktionsjahr
2004
Regie
Katsuhiro Otomo
Buch
Sadayuki Murai · Katsuhiro Otomo
Musik
Steve Jablonsky
Schnitt
Takeshi Seyama
Länge
126 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Die Extras beinhalten u.a. ein 30-minütiges und ein 20-minütiges "Making of", ein Interview mit dem Regisseur und die aufwendig animierten, handlungsevidenten Abspannhintergründe ohne die Texteinblendungen. Der Film ist zudem in einer prächtig aufgemachten "Limited Edition" erschienen, in dessen Pappschuber sich zehn hochwertige Stills zum Film, ein 28-seitiges japanisches Manga zum Film sowie ein 164-seitiges Skizzenbuch mit Rohzeichnungen zum Charakter- und Mechadesign befinden; diese Edition ist mit dem "Silberling" ausgezeichnet.

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 jap./dt., dts dt.)
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Diskussion
Manchester im Jahr 1866. Die industrielle Revolution ist seit der Erfindung der Dampfmaschine im wahrsten Wortsinn explodiert. Dampf ist das Zauberwort: Dampf haucht den trägen Maschinenmonstern aus Stahl Leben ein. Seit er denken kann, ist der 13-jährige Ray in der Welt der Zahnräder, Ventile und Umschalter zuhause. Wenn er nicht in der von Dampfmaschinen dominierten Weberei arbeitet, eifert er Vater und Großvater nach, die als erfolgreiche Erfinder im fernen Amerika arbeiten. Rays Leben zwischen Knochenarbeit und Bastelabenden erfährt ein jähes Ende, als ein Päckchen mit kryptischen Plänen, einer mysteriösen Kugel und einem Brief des Großvaters ins Haus geliefert wird. Darin beschwört der alte Dr. James Lloyd Steam seinen Enkel, die beiliegende Dampfkugel gut zu verwahren und sie weder seinem nicht mehr ganz zurechnungsfähigen Vater noch Mitarbeitern der O’Hara Foundation – seinem Arbeitgeber – zu überlassen. Diese dringen kurz darauf ins H

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