Sugar Orange

Drama | Deutschland 2004 | 82 Minuten

Regie: Andreas Struck

Ein junger Mann, Besitzer einer Discothek in Köln, leidet immer noch an einer 16 Jahre zuvor jäh zerbrochenen Jungenfreundschaft, die sich in nächtlichen Albträumen Bahn bricht und seine aktuelle Beziehungsunfähigkeit sowie seine Angst vor Nähe und Vertraulichkeit spiegelt. Sprödes Beziehungsdrama, das auf einem minimalen Handlungsgerüst mit reduzierten Schauplätzen und kargen Dialogen aufbaut, wobei sich die Befindlichkeit des jungen Mannes weniger psychologisch stichhaltig erklärt, als dass sie sich über die visuell und akustisch reizvollen Gestaltung vermittelt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Andreas Struck
Buch
Andreas Struck
Kamera
Andreas Doub
Musik
Erlandas
Schnitt
Philipp Stahl
Darsteller
Lucas Gregorowicz (Leo) · Sabine Timoteo (Lena) · Hyun Wanner (Clemens) · Bruno Cathomas (Frank) · Kai Müller (Sugar (Leo))
Länge
82 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Kindheitserinnerungen: Ein elfjähriger Junge traut sich nicht, in einem Waldstrandbad vom Turm zu springen. Ein anderer, offensichtlich sein bester Freund, will ihn trösten: „Du musst da nicht runter.“ Doch der Junge weist ihn barsch zurück. Wie Phantasmagorien quälen den erwachsenen Leo noch 16 Jahre später solche Erinnerungen, verfolgen ihn in der Nacht, lassen ihn aufschrecken: die unverbrüchliche Freundschaft zum gleichaltrigen Clemens, die Nähe und tiefe Verbundenheit der beiden, die alles zu überdauern schien, dann aber immer wieder auch die Katastrophe, die sie doch auseinander brachte: ein schwerer Fahrradunfall im Wald, bei dem Clemens ihn im Stich ließ. Leo hat sich als Chef einer Kölner Discothek längst eine Existenz aufgebaut, die ihm ein Auskommen, vor allem aber Schutzräu

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