The Devil's Rejects

Horror | USA/Deutschland 2005 | 108 Minuten

Regie: Rob Zombie

Eine Familie von psychopathischen Serienkillern zieht mordend durch die Lande und findet in einem Sheriff, der ihr an Sadismus kaum nachsteht, einen fast ebenbürtigen Gegenspieler. Der ebenso blutrünstige wie gewalttätige Horrorthriller setzt keine neuen Akzente, sondern zitiert lediglich eifrig die Genrevorgaben. Durch seine ambivalente Gewaltbereitschaft zerrt der Film fast pausenlos an den Nerven der Zuschauer.

Filmdaten

Originaltitel
THE DEVIL'S REJECTS
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Rob Zombie
Buch
Rob Zombie
Kamera
Phil Parmet
Musik
Tyler Bates · Rob Zombie
Schnitt
Glenn Garland
Darsteller
Sid Haig (Captain Spaulding) · Bill Mosely (Otis) · Sheri Moon Zombie (Baby) · Matthew McGrory (Tiny) · William Forsythe (Sheriff John Wydell)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; nf
Genre
Horror

Heimkino

Verleih DVD
Sunfilm (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Ein vermummter, hünenhafter Mann schleift eine nackte Leiche wie ein kaputtes Spielzeug zu todtraurigen Gitarrenriffs durch herbstliches Laub. So beginnt „The Devil’s Rejects“, der Splatterfilm und Heldenballade in einem ist. Die Tonspur hat stets ein gewichtiges Wort mitzureden, intoniert Gefühl, ja manchmal Mitgefühl für die Psychopathen und konterkariert ihre Bluttaten. Rob Zombie mag seine Monster. Ihnen widmet er einen Soundtrack, der mit Blues-, Folk- und Hardrock-Klassikern gepflastert ist. Ursprünglich aus der Musik-Szene kommend – er trat mit Heavy-Metal-Stars wie Ozzy Osbourne auf –, zeigt Zombie wachsendes Interesse fürs Horrorfilmgeschäft. Nach seinem Filmdebüt „Haus der 1000 Leichen“ (fd 36 324) spinnt er die Geschichte der mörderischen Familie Firefly weiter. Ausgangspunkt ist das von Leichen überquellende Familienanwesen des Vorgängerfilms. Die Polizei nimmt die Sippe unter Beschuss, tötet die halbe Familie und sperrt Mutter Firefly ins Gefängnis. Die Halbgeschwister Otis und Baby können entkommen und

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