Roll Bounce

- | USA 2005 | 112 Minuten

Regie: Malcolm D. Lee

Chicago, Ende der 1970er-Jahre: Als ihre Rollschuhbahn im Süden der Stadt geschlossen wird, orientiert sich eine Clique afroamerikanischer Jugendlicher Richtung Norden, in einen Bezirk der Weißen und Wohlhabenden. Der etwas überengagierte Jugendfilm listet eine ganze Reihe sozial-politischer Problematiken auf, überführt sie aber in eine eher verharmlosende Normalität und gewinnt dem Konfliktpotenzial lediglich nostalgische Werte ab. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
ROLL BOUNCE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Malcolm D. Lee
Buch
Norman Vance jr.
Kamera
J. Michael Muro
Musik
Stanley Clarke
Schnitt
George Bowers · Paul Millspaugh
Darsteller
Bow Wow (Xavier "X") · Brandon T. Jackson (Junior) · Marcus Paulk (Boo) · Rick Gonzalez (Naps) · Khleo Thomas (Mixed Mike)
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit zwölf im Film nicht verwendeten Szenen (19 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Warum möchte man die Vergangenheit in glanzvollen Bildern wieder aufleben lassen, scheinbar ohne jede Distanz? Ist es bloß ein Anflug von Nostalgie, der einen Retro-Look begründet? „Roll Bounce“ wirkt anfangs tatsächlich so, als fände die Inszenierung schlicht Gefallen an Disco-Kugeln, Plateausohlen und knalligen Overalls, als wäre es weiter nicht wichtig, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Doch allmählich spürt man, dass die Wahl sehr bewusst getroffen wurde, und auch die Stadt, so flüchtig sie auch skizziert sein mag, nicht ohne Bedeutung ist: Chicago, gegen Ende der 1970er-Jahre. Es ist Sommer. Die Sonne strahlt, der Himmel leuchtet. Doch statt sich wohlig im Freien zu bräunen oder ins erfrischende Nass zu springen, finden der junge Halbwaise Xaviar Smith und seine Freunde ihre wahre Freude auf der heimischen Rollschuhbahn in einer dunklen Turnhalle. Jede freie Minute verbringen sie dort, fahrend, springend, wirbelnd. Plötzlich aber ist Schluss damit. Nach 25 Jahren w

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