Der Tag als die Beatles (beinahe) nach Marburg kamen

Dokumentarfilm | Deutschland 2005 | 66 Minuten

Regie: Michael Wulfes

Marburg 1966: Als das Gerücht kursiert, die "Beatles" würden ein Konzert in der Stadthalle der hessischen Provinzstadt geben, übernimmt der bis dahin unbescholtene Ferdinand Kilian die Organisation und kurbelt den Kartenvorverkauf an. Die ganze Stadt steht Kopf und sieht sich ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit gerückt. Doch der Traum zerplatzt, die Stadtoberen lecken die Wunden und Kilian bezieht eine gehörige Tracht Prügel. Dokumentarfilm mit inszenierten Spielszenen, der die Sehnsucht beschreibt, über Nacht berühmt zu werden, aber auch das Verlangen, den Ruch von Provinzialität hinter sich zu lassen. Eine ironische Zeitreise in die 1960er-Jahre, die an einem exemplarischen Beispiel Begeisterung und tiefen Fall beschreibt.

Filmdaten

Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Produktionsfirma
Michael Wulfes Filmprod./arte/HR
Regie
Michael Wulfes
Buch
Michael Wulfes · Cornelia Tüxsen (Mitarbeit)
Kamera
Volker Tittel
Schnitt
Wolfgang Grimmeisen
Darsteller
Robert Kratz (Ferdinand Kilian jr.) · Daniel Sempf (Herr Öttringer) · Harald Fester (Mann im Salon) · David Salomon (Betrunkener in der Bar)
Länge
66 Minuten
Kinostart
-
Genre
Dokumentarfilm
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