Lady Henderson präsentiert

Komödie | Großbritannien 2005 | 103 Minuten

Regie: Stephen Frears

Eine reiche Witwe eröffnet gemeinsam mit einem exzentrischen Impressario in den 1940er-Jahren in London das Revuetheater "Windmill Theatre". Um der Konkurrenz standzuhalten, lassen sich die beiden im Pariser "Moulin Rouge" dazu inspirieren, junge Frauen nackt auf die Bühne zu schicken. Eine Revue-Komödie, die ganz von der eindrucksvollen Leistung der Hauptdarstellerin geprägt ist. Im Vergleich mit früheren Arbeiten des Regisseurs Stephen Frears mangelt es dem Film dagegen an Biss, weil er auf eher harmlose Unterhaltsamkeit setzt, dabei immer wieder in Sentimentalität abgleitet und durch seine artifizielle Studio-Optik nicht wirklich berührt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MRS. HENDERSON PRESENTS
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2005
Regie
Stephen Frears
Buch
Martin Sherman
Kamera
Andrew Dunn
Musik
George Fenton
Schnitt
Lucia Zucchetti
Darsteller
Judi Dench (Laura Henderson) · Bob Hoskins (Vivian Van Damm) · Will Young (Bertie) · Kelly Reilly (Maureen) · Thelma Barlow (Lady Conway)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Was tut eine reiche Witwe im London der 1930er-Jahre, wenn sie sich langweilt? Sie engagiert sich bei Wohltätigkeitsvereinen oder sucht sich ein Hobby. „Einkaufen“, schlägt Lady Conway, die engste Freundin, der trauernden Laura Henderson vor, „oder Diamanten sammeln“, wenn es etwas extravaganter sein soll. Mrs. Henderson aber gibt sich damit nicht zufrieden – sie kauft ein ausrangiertes Kino, baut es zum Theater um und beginnt ein völlig neues Leben. Stephen Frears inszeniert einen schönen sprechenden Kontrast, wenn er zeigt, wie jene vornehme, gesittete alte Dame, die nach dem Tod ihres Ehemanns mit einem Boot in die Mitte eines Weihers rudern muss, um ungestört weinen zu können, kurz darauf das „Windmill Theatre“ gründet, in dessen revolutionären Shows bald nackte Mädchen zu sehen sind. Stellvertretend für die von sozialen Zwängen und Ansprü

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