Final Destination 3

Horror | USA 2006 | 93 Minuten

Regie: James Wong

Dritter Film der "Final Destination"-Reihe, der das Strukturprinzip der ersten Teile aufgreift: Eine Gruppe von Teenagern entgeht der Vorsehung in Form eines tödlichen Unglücks - diesmal einem Achterbahn-Unfall -, was Gevatter Tod alsbald durch eine Reihe morbider, tödlich endender Zufälle und Kettenreaktionen wett macht. Das Horror-Konzept zeigt deutliche Verschleißerscheinungen und versteht kaum zu fesseln, nicht zuletzt auch, weil kaum Wert auf die Ausarbeitung der Charaktere gelegt wird.

Filmdaten

Originaltitel
FINAL DESTINATION 3
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
James Wong
Buch
Glen Morgan · James Wong
Kamera
Robert McLachlan
Musik
Shirley Walker
Schnitt
Chris G. Willingham
Darsteller
Mary Elizabeth Winstead (Wendy Christensen) · Ryan Merriman (Kevin Fischer) · Texas Battle (Lewis Romero) · Kris Lemche (Ian McKinley) · Amanda Crew (Julie Christensen)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f (DVD 16 & 18)
Genre
Horror

Heimkino

Der Film ist in einer gut 40 Sekunden gekürzten "FSK-16"-Variante auf DVD erhältlich. Die "FSK-18"-DVDs enthalten den Film in einer interaktiven Variante, die es ermöglicht, optional den Ausgang spezieller Szenen nach Wunsch zu gestalten. Die Extras der Standard Edition umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen. Die Special Edition (2 DVDs) enthält zudem die Dokumentation: "Dead Teenager Movie" über das Sub-Genre des Teen-Horror sowie den Animations-Kurzfilm "Ihr entkommt uns nicht".

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Man kennt es von notorisch abergläubischen Naturen: Der feste Glauben, an einem bestimmten Tag warte bereits das Unglück auf sie, führt unweigerlich dazu, dass das Vorhergesagte dann auch eintritt. Was einem statistisch belegbar an jedem Freitag, den 13., als gemilderte Massenhysterie begegnet, ist der vorübergehende Verlust des Urvertrauens – jener von klein auf erlernten und durch Erfahrung unterfütterten Selbstsuggestion, es werde schon nichts Schlimmes passieren, auch wenn es tausend Gelegenheiten gibt, dass doch etwas geschehen kann. Zum konsequenten Ende gedacht, ist der harmlose Aberglaube der Einstieg in die Paranoia: Von der simplen Einsicht, dass alle sterblich sind, bis zur wahnhaften Vorstellung, der Tod lauere an jeder Ecke, ist es nur ein Gedankenschritt. Wer ihn vollzieht, scheint für diese Welt verloren. Wi

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