Superman Returns

- | USA 2006 | 154 Minuten

Regie: Bryan Singer

Nach fünfjähriger Abwesenheit kehrt Superman zur Erde zurück, um gegen sich tagtäglich ereignende Katastrophen zu kämpfen, während er als Clark Kent erneut beim "Daily Planet" arbeitet. Inzwischen hat seine Kollegin und heimliche Liebe Lois Lane einen Sohn bekommen, ist aber nicht verheiratet, während Supermans Erzfeind Lex Luthor die Welt überschwemmen und die Menschen auf eine neue Megainsel übersiedeln will, um dafür Miete zu verlangen. Die arg konstruierte Fortsetzung des ausgereizten Superhelden-Stoffs wäre gänzlich belanglos, würden nicht der talentierte Regisseur, einige brillant ausgefüllte Nebenrollen sowie diverse visuelle Schauwerte nachhaltig gegen die Langeweile ankämpfen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
SUPERMAN RETURNS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Bryan Singer
Buch
Michael Dougherty · Dan Harris
Kamera
Newton Thomas Sigel
Musik
John Ottman
Schnitt
Elliot Graham · John Ottman
Darsteller
Brandon Routh (Clark Kent/Superman) · Kate Bosworth (Lois Lane) · Kevin Spacey (Lex Luthor) · James Marsden (Richard White) · Parker Posey (Kitty Kowalski)
Länge
154 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition (2 DVDs) enthält u.a. ein Feature mit elf im Film nicht verwendeten Szenen (14 Min.) sowie die erschöpfend informative Dokumentation "Requiem to Krypton" zum Film (172 Min.). Die Special Edition ist mit dem Silberling 2006 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Es beginnt mit einem Paukenschlag: mit einem kollabierenden Stern, dessen assoziiertes Sounddesign gnadenlos die Grenzen jeder minderwertigen Sound-Anlage aufzeigt. Es folgt der atemberaubende intergalaktische Flug einer aus riesigen Kristallen bestehenden Raumkapsel, die unsanft auf der Erde aufschlägt. Titeldesigner Kyle Cooper, der für etliche meisterhafte Filmvorspänne – u.a. für „Sieben“ (fd 31 642) und „Mission: Impossible“ (fd 32 034) – verantwortlich zeichnet, darf sich hemmungslos austoben und mit den Buchstaben des Filmvorspanns sowie den vorbeizischenden Weltraum-Trabanten jonglieren. Dazu intoniert ein Orchester den Filmmusik-Evergreen aus dem Jahr 1978, den Komponist John Williams treffend als „ceremonious and heraldic“ charakterisierte. So geraten bereits die ersten fünf Minuten von „Superman Returns“ zu einem frühen Höhepunkt von Bryan Singers neuem Event-Movie. Auch der größte Skeptiker muss sich angesichts des ganz gewiss nicht mehr taufrischen Sujets eingestehen, dass man hier perfekt auf

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