The Black Dahlia

Thriller | USA/Deutschland 2006 | 121 Minuten

Regie: Brian de Palma

Ein in Wirklichkeit nie aufgeklärter Mordfall aus den 1940er-Jahren und dessen romanhafte Ausspinnung dienen Brian De Palma als Vorlage für einen Film, der die Korruption und Dekadenz jener Periode in Hollywood mit Hilfe zweier Polizisten neu aufbereiten möchte. In viel zu viele Details verzettelt und in fast allen Hauptrollen fehlbesetzt, versickert die makabre Story rasch in Beliebigkeit und Langeweile. Auch die einst so faszinierende filmische Virtuosität des Regisseurs zeigt sich nur in wenigen Szenen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE BLACK DAHLIA
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Brian de Palma
Buch
Josh Friedman
Kamera
Vilmos Zsigmond
Musik
Mark Isham
Schnitt
Bill Pankow
Darsteller
Josh Hartnett (Officer Dwight "Bucky" Bleichert) · Aaron Eckhart (Sgt. Leland "Lee" Blanchard) · Scarlett Johansson (Kay Lake) · Hilary Swank (Madeleine Linscott) · Mia Kirshner (Elizabeth Short)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
"The Black Dahlia“ hat alle Bestandteile eines Brian-De-Palma-Films: einen bizarren Mord, ein Duo rivalisierender Freunde, eine geheimnisvolle Femme Fatale und einen dekadenten Hintergrund. Aus solchen Ingredienzien pflegte De Palma zu seiner Blütezeit faszinierende Filme zwischen ausbeuterischer Dramatik und satirischer Zeitkritik zu machen. Übrig geblieben sind davon nur noch Spurenelemente. De Palmas Filme konnten spekulativ und drastisch sein, aber sie waren immer auch virtuos und unterhaltsam – „The Black Dahlia“ ist einfach langweilig. Dabei klingt die Story so, als ob sie alles Zeug besäße, involvierend und aufregend zu sein. Der in Wirklichkeit niemals aufgeklärte Mordfall allein lässt einen schon schaudern: Eine Mutter,

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