The Wicker Man (2006)

Drama | USA/Deutschland 2006 | 101 Minuten

Regie: Neil LaBute

Ein Polizist reist auf eine kleine Privatinsel, um nach einem lange vermissten Mädchen zu fahnden. Dort trifft er auf eine sektenähnliche, oberflächlich sehr friedliche Gemeinschaft, die unter der Leitung einer "Königin" eine Gesellschaftsform ähnlich der Bienen aufgebaut hat. Doch das Matriarchat birgt ein dunkles Geheimnis, das dem Polizisten zum Verhängnis zu werden droht. Kraftlos-prüde Adaption eines Gruselklassikers aus dem Jahr 1973, dem es trotz vielversprechender Ansätze nicht gelingt, aus der in die Gegenwart transportierten Geschichte das angestrebte intellektuelle Angstkino zu machen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE WICKER MAN
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Neil LaBute
Buch
Neil LaBute
Kamera
Paul Sarossy
Musik
Angelo Badalamenti
Schnitt
Joel Plotch
Darsteller
Nicolas Cage (Edward Malus) · Leelee Sobieski (Schwester Honey) · Ellen Burstyn (Schwester Summerisle) · Kate Beahan (Schwester Willow) · Frances Conroy (Dr. Moss)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Horror

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar mit Regisseur Neil LaBute, Norm Golightly (Produzent) und Joel Plotch (Schnittmeister).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Die Geschichte ist simpel: Ein Polizist wird auf die einsame Insel Summerisle gerufen, nachdem ein Mädchen auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Seine Ermittlungen nehmen sich wie eine Zeitreise in eine archaische Gesellschaft voller Traditionen, Aberglaube und Hörigkeit aus, ein Trip in die Abgeschiedenheit zivilisatorischer Randgebiete. Vergleichbar mit einem Fisch in der Reuse, wird die Lage des Ermittelnden immer prekärer, je tiefer er in diese Welt eintaucht. „The Wicker Man“, den Robin Hardy nach einem Roman von Anthony Shaffer und dessen Drehbuchadaption von 1973 inszenierte, spielt in einer Zeit ohne Handy und Hightech, irgendwo an der Küste Britanniens, wo das Dörfliche schon immer überwog und alte Sprachen gesprochen werden, die manchmal der direkte Nachbar nicht

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