Sie sind ein schöner Mann

Komödie | Frankreich 2006 | 99 Minuten

Regie: Isabelle Mergault

Nach dem Tod seiner Frau sucht ein mit dem Haushalt überforderter französischer Bauer eine Heiratsagentur auf, um eine neue Ehefrau zu finden, weniger aus romantischen Bedürfnissen denn um eine Hilfe beim Bestellen seines Hofs zu haben. Auf der "Brautschau" in Rumänien trifft er eine passende Anwärterin und nimmt sie mit nach Frankreich. Im täglichen Zusammenleben wird aus dem Paar bald mehr als eine Zweckgemeinschaft. Romantische Komödie nach bekanntem Muster, die in der Darstellung des ländlichen Milieus originell, deren Herangehensweise an das Thema "Frauenimport" aber naiv bis latent frauenfeindlich ist. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
JE VOUS TROUVE TRÈS BEAU
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2006
Regie
Isabelle Mergault
Buch
Isabelle Mergault
Kamera
Laurent Fleutot
Musik
Bob Lenox · Alain Wisniak
Schnitt
Colette Beltran · Marie-Josèphe Yoyotte
Darsteller
Michel Blanc (Aymé Pigrenet) · Medeea Marinescu (Elena) · Wladimir Yordanoff (Roland Blanchot) · Benoît Turjman (Antoine) · Eva Darlan (Madame Marais)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Movienet/Lighthouse Home(Erstverleih: Arthaus; 1:1,85/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Der Bauer Aymé und seine Frau Huguette bilden eher eine griesgrämige Zweckgemeinschaft als ein liebevolles Ehepaar. Gefühle sind ihnen nur aus dem Fernsehen bekannt, aus der Welt der Soaps, die sich die Bäuerin zum Ärger ihres Mannes während des Kartoffelstampfens gerührt ansieht. Ansonsten ist das Leben der beiden von mühevoller Arbeit bestimmt. Doch die muss Aymé nun alleine bewältigen, denn Huguette kommt schon nach wenigen Filmminuten durch einen Kurzschluss an einer defekten Melkmaschine ums Leben. Mit einem Mal türmt sich das schmutzige Geschirr, das Brot ist hart, die Kaffeefilter fehlen, die Waschmaschine sondert Massen von Schaum aus. Es vergehen gerade einmal zehn Tage, da wendet sich der verstockte Witwer an eine Heiratsvermittlung mit dem viel versprechenden Namen „Verliebt, verlobt, verheiratet“. Zunächst kann sich Aymé mit der Leiterin dieser Institution, Madame Marais, nicht richtig verständigen. Sie f

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