Brücke nach Terabithia

Jugendfilm | USA 2006 | 95 Minuten

Regie: Gabor Csupo

Eine elfjähriger Junge muss den Tod seiner gleichaltrigen Freundin verarbeiten und überwinden. Dies gelingt ihm mit Hilfe seiner Fantasie, die ihn dazu befähigt, Trost in einem Zauberreich zu suchen, zu dem nur er und die Tote Zugang hatten. Ein durch seine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Tod beeindruckender Jugendfilm nach einem Kinderbuch, der durch Zugeständnisse an den Zeitgeschmack des Mainstream-Kinos am Ende etwas zu dick aufträgt, aber sensibel die Lebenswirklichkeit und das Verständnis von Kindern auch für kaum fassbare Situationen einfängt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BRIDGE TO TERABITHIA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Gabor Csupo
Buch
Jeff Stockwell · David Paterson
Kamera
Michael Chapman
Musik
Aaron Zigman
Schnitt
John Gilbert
Darsteller
Josh Hutcherson (Jesse Aarons) · AnnaSophia Robb (Leslie Burke) · Zooey Deschanel (Miss Edmonds) · Robert Patrick (Jack Aarons) · Bailee Madison (May Belle Aarons)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Jugendfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Drehbuchautors und des Produzenten Hal Lieberman sowie einen Audiokommentar mit den Darstellern Josh Hutcherson, Anna Sophia Robb und der Produzentin Lauren Levine.

Verleih DVD
Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Die Brücke des Filmtitels ist ein imaginäres, kein real existierendes Bauwerk. Erzählt wird vom Brückenschlagen in eine andere Welt, vom Zugang ins Reich der Imagination. Für zwei in tiefer Freundschaft verbundene Elfjährige ist das sagenhafte Land „Terabithia“ nur einen Katzensprung von ihrer Kleinstadt-Realität entfernt. Da der Film aber auch von quälenden Fragen wie Tod und Trauer handelt, könnte man denken, die „Brücke nach Terabithia“ führe vielleicht in eine Art Jenseits – gemäß der verbreiteten Hoffnung, „drüben“ könne man seine Lieben wiedersehen. Umso erstaunlicher im Mainstream-Kino – in dem Wunder an der Tagesordnung sind –, dass es dieser Film seinen jugendlichen Adressaten keineswegs so leicht macht.

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