Komödie | Deutschland 2007 | 94 Minuten

Regie: Marc Rothemund

München 1969: Im Zuge der sexuellen Revolution, aber auch um ihres chronischen Geldmangels Herr zu werden, nehmen ein unbedarfter Streifenpolizist und sein Bruder das Projekt eines Sexfilms in Angriff, scheitern aber an einer Reihe von Unwägbarkeiten und müssen sich mit einem Erfolg als Autorenfilmer begnügen. Versuch einer Parodie auf die Sexfilmwelle der 1960er- und 1970er-Jahre, die oberflächlich und bieder ausfällt und nicht mehr als ungenau gearbeitete Kolportage bietet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Marc Rothemund
Buch
Stephan Puchner · Bernd Eichinger
Kamera
Martin Langer
Schnitt
Hans Funck
Darsteller
Benno Fürmann (Freddie) · Tom Schilling (Bennie) · Karoline Herfurth (Luzi) · Elke Winkens (Frau Schröder) · Michael Gwisdek (Filmvorführer Eckert)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (1:1,85/16:9/Deutsch dts/DD 5.1)
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Diskussion
Eine Hommage auf die bundesdeutschen Erotik- und Aufklärungsfilme der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre war längst überfällig. Viele mögliche Annäherungen ans Genre und die dazu gehörende Szene waren denkbar: kritische, selbstreferenzielle oder auch affirmative. Die krude Mischung aus Naivität und Dilettantismus, die Marc Rothemund, Sohn des legendären Sexploitation-Königs Siggi „Götz“ („Cola, Candy, Chocolate“, fd 22 033) jetzt mit „Pornorama“ auf die Leinwand zaubert, ist dann doch eine Überraschung geworden – und auch eine herbe Enttäuschung. Freigegeben „ab 12“ (!) taugt „Pornorama“ bestenfalls zur Ergänzung von „Das wilde Leben“ (fd 38 012), ist vergleichbar oberflächlich, hemmungslos bieder und vor allen Dingen total unpolitisch; alles ist nur Pose und ungenau gearbeitete Kolportage. Für die wenigen, durchaus vorhandenen gelungenen Momente muss der Zuschauer einen h

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