Die drei Räuber

Kinderfilm | Deutschland 2007 | 79 Minuten

Regie: Hayo Freitag

Ein Waisenmädchen, das einem Heimschicksal entrinnen will, begibt sich in die Obhut dreier Räuber, die in einer Höhle im Wald hausen und sich als nette Gesellen entpuppen. Die böse Leiterin des Kinderheims würde die Kleine jedoch gerne in ihre Gewalt bekommen. Amüsante Verfilmung eines antiautoritären Kinderbuchs von Tomi Ungerer aus dem Jahr 1963, das damals seiner Zeit weit voraus war, inzwischen aber doch reichlich Patina angesetzt hat. Der Versuch, die kurze Vorlage auf einen abendfüllenden Film zu strecken, führt zudem zu einer Reihe von Redundanzen. - Ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Hayo Freitag
Buch
Hayo Freitag · Achim von Borries · Bettine von Borries
Musik
Kenneth Pattengale
Schnitt
Lars Jordan · Sascha Wolff-Täger
Länge
79 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 6.
Genre
Kinderfilm | Zeichentrick

Heimkino

Verleih DVD
X Filme (1:1,85/16:9/Deutsch DD 5.1)
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Diskussion
Eine antiautoritäre Fabel, erzählt nach alter Väter Sitte: Das Waisenkind Tiffany soll in ein Heim gebracht werden, in dem eine böse Tante ein unbarmherziges Regime führt. Dass die Kinder dort zum Ernteeinsatz auf den Rübenfeldern gezwungen werden, um ihrer Aufseherin die Grundlagen leckerer Zuckerwaren zu besorgen, ahnt Tiffany vielleicht, aber erst später wird sie sehen, was mit dem Slogan „Ohne Rübe – keine Liebe!“ gemeint ist. Immerhin: Einen Überfall auf ihre Kutsche durch die drei gefährlichen Räuber nutzt die gescheite Tiffany, um ihre Schicksalskarten neu zu mischen. Kurzerhand bringt sie die nicht gerade blitzgescheiten Banditen auf die Idee, für ihre junge Geisel ein Lösegeld zu fordern. Dazu erfindet sie

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