- | Deutschland 2007 | 88 Minuten

Regie: Michael Söth

Ein schüchterner Anstreicher und Nebenerwerbsbauer in einem nordfriesischen Dorf hört zum ersten Mal Songs von Elvis Presley und träumt fortan davon, nach Amerika zu gehen. Zunächst einmal schlüpft er in der Heimat in die Rolle des "King". Melancholische Low-Budget-Komödie, die inszenatorisch kaum über Amateurstatus hinauskommt. Eine hübsche Elvis-Parodie und etwas lokaler Charme können die mangelnde filmische Qualität nicht aufwiegen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Michael Söth
Buch
Michael Söth
Schnitt
Michael Söth
Darsteller
John Barron (Fiete Hansen) · Leo Leiser (Horst Rollmann) · Julia Köhn (Susanne Albrecht) · Lotto King Karl (Lothar Klotz) · Uschi Nerke (Elfriede Hanse)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Diskussion
Die Friesen sind etwas schroff, leicht beschränkt, und mit Emotionen tun sie sich schwer. Sie lieben ihre Heimat, gehen zur Kirche, halten zur Familie, sind eigentlich herzensgut und helfen einander. „Deichking“ kultiviert diese angeblichen Eigenschaften der Bewohner des Landstrichs im obersten Norden Deutschlands ähnlich, wie es bereits der Komiker Otto Waalkes in seinen Kinofilmen getan hat. Während Otto dabei eher den komischen Charakter betonte, hat die zentrale Figur in „Deichking“, Fiete Hansen, eine stärkere tr

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