Darjeeling Limited

Komödie | USA 2007 | 91 Minuten

Regie: Wes Anderson

Drei Brüder, die seit Jahren kein Wort miteinander geredet haben, begeben sich im Zug "Darjeeling Limited" auf eine Fahrt zu ihrer in Indien lebenden Mutter. Die Reise soll sie wieder einander näher bringen und helfen, auch zu sich selbst zu finden. Eine schwarzhumorige Komödie, in der die Skurrilitäten, die den Stil des Regisseurs kennzeichnen, allzu oft ins Leere laufen, da den Charakteren kaum Entwicklungen zugestanden werden und auch der Rahmen, die Darstellung Indiens, bilderbuchbunt zum Klischee gerinnt. Auch die schwachen Nebenfiguren wirken den Ermüdungserscheinungen nicht entgegen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE DARJEELING LIMITED
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
Wes Anderson
Buch
Wes Anderson · Roman Coppola · Jason Schwartzman
Kamera
Robert Yeoman
Schnitt
Andrew Weisblum
Darsteller
Owen Wilson (Francis) · Jason Schwartzman (Jack) · Adrien Brody (Peter) · Anjelica Huston (Patricia) · Camilla Rutherford (Alice)
Länge
91 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras der DVD umfassen u.a. eine Featurette über die Dreharbeiten in Indien (21 Min.) sowie den Kurzfilm "Hotel Chevalier" (13 Min.). Die umfangreichere BD enthält zudem einen Audiokommentar von Wes Anderson zu seinem Kurzfilm, einen Audiokommentar des Regisseurs und der Co-Autoren Jason Schwartzmann und Roman Coppola zum Hauptfilm. Des Weiteren findet sich eine "Unterhaltung mit James Ivory" (21 Min.) über die Filmmusik sowie ein analytisches "Essay von Matt Zoller Seitz" (12 Min.) über die Handlung des Films. Die BD-Edition ist mit dem Silberling 2014 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Wes Anderson bleibt sich treu und präsentiert wieder einmal das, was er scheinbar am besten inszenieren kann: skurrile, oft gar verschrobene Charaktere an ebenso skurrilen Plätzen. Der Regisseur, der mit seinem viel gelobten zweiten Spielfilm „Rushmore“ (fd 34 741) von sich Reden machte und mit den folgenden Filmen „The Royal Tenenbaums“ (fd 35 300) und „Die Tiefseetaucher“ (fd 36 967) seine eigene Nische ausgebaut und gefestigt hat, arbeitet zudem gern und häufig mit derselben Crew vor und hinter der Kamera zusammen. Bei seiner mittlerweile fünften Komödie werden die Verschleißerscheinungen, die sich in „Die Tiefseetaucher“ schon angedeutet haben, noch offensichtlicher. Der bewegliche Hauptschauplatz des Films ist der fik

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