Cloverfield

Horror | USA 2008 | 85 Minuten

Regie: Matt Reeves

Ein titanenhaftes Monster und seine Insekten-Gefolgschaft wüten in Manhattan. Der Zuschauer wird über ein Digi-Tape Zeuge dieser Apokalypse: Eine Gruppe junger Leute, die eigentlich den Abschied eines Freundes feiern wollte, filmt die Katastrophe. Ein Patchwork-Dokument voller Sprünge, Drop-Outs und unscharfer, verrauschter Bilder, das die aussichtslos scheinende Flucht der Gruppe zeigt. Dem perfekt das Dokumentarische suggerierenden, nihilistischen Genrefilm in der Tradition japanischer Horrorfilme sowie von "Blair Witch Project" gelingt es, den Zuschauer nachhaltig ohne großen Blutzoll zu verstören. Atemberaubend und enervierend in seiner Machart, markiert der Film einen Höhepunkt im aktuellen Genrekino. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CLOVERFIELD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Matt Reeves
Buch
Drew Goddard
Kamera
Michael Bonvillain
Schnitt
Kevin Stitt
Darsteller
Lizzy Caplan (Marlena Diamond) · Michael Stahl-David (Rob Hawkins) · Jessica Lucas (Lily Ford) · Mike Vogel (Jason Hawkins) · Odette Yustman (Beth McIntyre)
Länge
85 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror

Heimkino

Die umfangreichen Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs zwei interessante Kurzfeatures zum Film ("Dokument 18.01.08: Making Of von Cloverfield" - 27 Min., "Die visuellen Effekte von Cloverfield" - 21 Min.) sowie ein kommentiertes Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.), plus zwei alternativen Filmenden (4 Min.). Die BD ist in Bezug auf das Bonusmaterial weitgehend mit der DVD identisch.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 1.78:1, DTrueHD engl., DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Nach den dröhnend drohenden Generalbässen der Surround-Anlage erscheint aus der Schwärze der Leinwand zunächst ein irritierendes Pausenzeichen, bevor die Einblendungen suggerieren, dass das, was nun folgt, der Inhalt eines von den amerikanischen Behörden sichergestellten Digi-Tapes einer Privatperson ist. Es zeigt die Aufzeichnungen jenes Tages, der für Manhattan der letzte sein wird; ungefiltert, ungeschönt und ungeschnitten. Es beginnt mit dem idyllischen Beisammensein zweier offensichtlich frisch Verliebter, um dann unvermittelt in die chaotische Aufzeichnung einer Überraschungsparty zu münden. Sie wird zu Ehren eines jungen Mannes namens Rob veranstaltet, der sich anschickt, in Japan Karriere zu machen. Nach einigen Abschieds- und Freundschaftsbekundungen kommt das Dröhnen der Bässe zurück, das nun auch den Agierenden auf dem Tape nicht verborgen bleibt. War es ein Erdbeben, eine Explosion? Wenige ungelenke Schnitte spä

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren