Knut und seine Freunde

Dokumentarfilm | Deutschland 2007 | 89 Minuten

Regie: Michael Johnson

Vorgeblicher Naturfilm im Fahrwasser der "Knut-Mania", die das Eisbären-Baby Knut 2007 im Berliner Zoo auslöste. Der kleine Eisbär steht zwar im Mittelpunkt, doch bezieht der Film auch eine Bären-Familie in der Arktis sowie Braunbären in Weißrussland mit ein. Dennoch bringt dies keinen Zugewinn, da die Vermenschlichung der Tiere auf die Spitze getrieben wird und man über die Lebensumstände der Tiere höchst wenig erfährt. Stattdessen gibt der Film vor zu wissen, wie es den Tieren geht und was sie denken, wobei ihn ein nervtötender Klangteppich und die nur schwer zu ertragende unfreiwillige Komik nicht besser machen. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Michael Johnson
Buch
Theressa Alto · Michael Johnson
Kamera
Uwe Anders · Thomas Behrend · Rainer Bergomaz · Roland Gockel · Manfred A. Hagbeck
Musik
Peter Wolf
Schnitt
Bettina Vogelsang
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Dokumentarfilm | Tierfilm

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Knut hat’s gut: Weil die Medienkarawane inzwischen nach Nürnberg gezogen ist, um dort ein verwaistes Eisbären-Baby namens Flocke zu bejubeln, darf der Berliner Eisbär endlich einigermaßen ungestört in seinem Gehege herumtollen. Und diese überaus bescheidene Dokumentation über ihn, so etwas wie eine filmische Denkmalpflege, braucht sich Knut zum Glück auch nicht anzusehen. Da 90 Minuten Knut des Guten wohl doch zu wenig gewesen wären, hat Filmemacher Michael Johnson seine Dauerbeobachtung aus dem Berliner Zoo mit Sequenzen verschnitte

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren