Stop-Loss

Drama | USA 2008 | 107 Minuten

Regie: Kimberly Peirce

Ein junger Soldat, der mit seinem Trupp im Irak in einen Hinterhalt geriet und traumatisiert in die USA zurückkehrt, erhält kurz darauf erneut einen Marschbefehl, obwohl er seine Dienstzeit abgeleistet hat. Empört macht er sich zusammen mit einer Freundin auf nach Washington, um bei seinem Senator um Hilfe zu bitten. Ein von persönlicher Betroffenheit geprägter Film, der es jedoch nicht vermag, seine Handlungsfäden zu einer überzeugenden Einheit zu verbinden. So gelingen ihm letztlich keine konsequenten Charakterstudien der Betroffenen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
STOP-LOSS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Kimberly Peirce
Buch
Mark Richard · Kimberly Peirce
Kamera
Chris Menges
Musik
John Powell
Schnitt
Claire Simpson
Darsteller
Ryan Phillippe (Brandon King) · Abbie Cornish (Michelle) · Joseph Gordon-Levitt (Tommy Burgess) · Rob Brown (Isaac "Eyeball" Butler) · Channing Tatum (Steve Shriver)
Länge
107 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors sowie ein kommentiertes Feature mit elf im Film nicht verwendeten Szenen (19 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Nach „Boys Don’t Cry“ (fd 34 086) vergingen neun Jahre, bis Kimberley Peirce endlich ihren zweiten Spielfilm fertig stellte, doch der war ihr offenbar eine Herzensangelegenheit. „Stop-Loss“ ging aus einem unrealisierten Dokumentarfilmprojekt über junge US-Soldaten hervor, an dem die Filmemacherin 2003 zu arbeiten begann, wobei sie die Entwicklung des Stoffs selbst finanzierte. Den Anstoß gab der freiwillige Armeebeitritt ihres Halbbruders, der sie auf jene umstrittene Praxis aufmerksam machte, welcher der Film seinen Titel verdankt: Der Begriff „Stop-Loss“ umschreibt die Möglichkeit des US-Präsidenten, die Dienstpflicht von Soldaten in Krisenzeiten über die nominelle Vertragsdauer hinaus zu verlängern. Dieses Schicksal ereilt d

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