Die Frau des Anarchisten

Drama | Deutschland/Spanien/Frankreich 2008 | 122 Minuten

Regie: Marie Noëlle

Vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs entwickelt sich die Geschichte einer Frau, deren innig geliebter Mann als Widerstandskämpfer gegen den Faschismus viele Jahre von ihr getrennt ist. Die Stringenz der Handlung leidet an zu vielen Nebensträngen, wobei Überblendungen, die Schicksale und Schauplätze verbinden, Gleichzeitigkeit und gleiche Bedeutung vorgeben, ohne die Fülle der Fakten, Personen, Orte und Erzählperspektiven dramaturgisch sinnvoll einzubinden. Das eigentliche Thema einer unverbrüchlichen Liebe gerät aus dem Fokus. (Teils O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LA FEMME DE L'ANARCHISTE | LA MUJER DEL ANARQUISTA
Produktionsland
Deutschland/Spanien/Frankreich
Produktionsjahr
2008
Regie
Marie Noëlle · Peter Sehr
Buch
Marie Noëlle
Kamera
Jean-François Robin
Musik
Zacarías M. de la Riva
Schnitt
Luis de la Madrid
Darsteller
Juan Diego Botto (Justo) · María Valverde (Manuela) · Nina Hoss (Lenin) · Alba Barragán (Paloma mit 4-5) · Ainoa Ruiz (Paloma mit 6-8)
Länge
122 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Madrid 1937. Ein Vorspann, unterlegt mit choraler Musik, informiert, dass Franco im Jahr zuvor gegen die demokratisch gewählte Regierung der Republik Spanien putschte und sich das Land nun im Bürgerkrieg befindet. Die Hauptstadt ist von den Faschisten eingeschlossen, Dokumentaraufnahmen zeigen Bomberstaffeln und zerstörte Gebäude. Die Verquickung von Fakten und Fiktion nutzt der Film noch häufiger – als Nachweis der Authentizität. Darüber sind Radioübertragungen gelegt. Justo Alvarez Calderón, Rechtsanwalt von Beruf, wettert als „Stimme der Revolution“ gegen Franco; seine Frau Manuela und Tochter Paloma, die als Erzählerin fungiert, sitzen gebannt vor dem Röhrengerät. Manuela ist wunderschön mit den langen braunen Haaren,

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