No More Smoke Signals

Dokumentarfilm | Schweiz 2008 | 90 Minuten

Regie: Fanny Bräuning

Dokumentarfilm um den Radiosender "Kili Radio", der als Stimme des Volks der Lakota-Indianer nicht nur unterhält und bei Alltagsproblemen unterstützt, sondern auch eine wichtige Institution kultureller Selbstbehauptung darstellt. Einblicke in die wichtige Arbeit der Radiostation werden in Beobachtungen der Lebensverhältnisse der Lakota eingebettet, die Zeugnis ablegen vom nicht überwundenen Unrecht, das den "American natives" im Zug der Kolonialisierung widerfuhr. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
NO MORE SMOKE SIGNALS
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2008
Regie
Fanny Bräuning
Buch
Fanny Bräuning
Kamera
Igor Martinovic · Pierre Mennel · Dieter Stürmer
Musik
Tomas Korber
Schnitt
Kaspar Kasics
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Rauchzeichen senden die Lakota-Indianer des Reservats in Pine-Ridge (South Dakota) längst nicht mehr, wenn es darum geht, sich untereinander zu verständigen. Diese Funktion hat die Ende der 1970er-Jahre gegründete Radiostation Kili übernommen, die täglich auf Sendung geht, Grußbotschaften übermittelt, Hörerwünsche erfüllt, den Alltag zu organisieren und entlaufene Pferde aufzuspüren hilft. Kili ist eine Institution, auch für ihren Chef-DJ, der durch die geregelte Arbeit kaum Zeit findet, an seine kriminelle Vergangenheit anzuknüpfen. Kili Radio ist aber auch ein Zentrum des indianis

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