Zwischen heute und morgen

- | Deutschland 2007 | 83 Minuten

Regie: Fred Breinersdorfer

Eine Übersetzerin und ein Architekt, beide bereits gebunden, lernen sich zufällig kennen, verlieben sich ineinander und träumen vom gemeinsamen Ausbruch aus den ausgetretenen Lebenspfaden. In einem Hotel proben sie schließlich die Zweisamkeit. Von der behaupteten Leidenschaft der "Amour fou" gelangt nur wenig auf die Leinwand. Statt wie Menschen aus Fleisch und Blut erscheinen die Charaktere eher wie Figuren in einer unterkühlten Versuchsanordnung, bei der kein Funke überspringen will. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Fred Breinersdorfer
Buch
Dagmar Leupold · Fred Breinersdorfer
Kamera
Rudolf Blahacek
Darsteller
Gesine Cukrowski (Anouk) · Peter Lohmeyer (Heiner) · Marc Zwinz (Hotelsicherheit)
Länge
83 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Heiner und Anouk liegen im Bett, dem Hauptschauplatz von „Zwischen heute und morgen“. „Ich will Dich“, hat Anouk gesagt, und eigentlich ist es das, was Heiner sich so sehnlich wünschte, aber nie bekam. Die Chemie stimmt: eine verrückte Erfahrung im Leben, die ausgerechnet im Kino hin und wieder ins Banale kippt, gerade wenn sie so aufwändig herbei inszeniert wird wie in Fred Breinersdorfers Liebesfilm. Die Stuttgarter Übersetzerin Anouk ist nach Berlin gefahren, um mit einem Verlag über ihr Romandebüt zu verhandeln. An einer Baustelle wird sie fast von einem Stapel Paletten erschlagen, der sich von einem Baukran gelöst hat; ihr Retter ist der mit knapp 50 Jahren etwas reifere Architekt Heiner. In der

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren