Selbst ist die Braut

Komödie | USA 2009 | 108 Minuten

Regie: Anne Fletcher

Eine zickige Chefin zwingt ihren jüngeren Assistenten, einer Heirat zuzustimmen, um ihr eine Green Card zu sichern. Um den misstrauischen Beamten von der Einwanderungsbehörde zu beschwichtigen, gilt es, Vertrautheit zu mimen, weshalb es das angebliche Paar zur nichts ahnenden Familie des Bräutigams nach Alaska verschlägt, wo aus Spiel bald Ernst wird. Unterhaltsame romantische Komödie, deren Story zwar lediglich bekannte Standards variiert und Klischees transportiert, die aber dank der versierten Hauptdarstellerin einigen Charme entfaltet. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE PROPOSAL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Anne Fletcher
Buch
Peter Chiarelli
Kamera
Oliver Stapleton
Musik
Aaron Zigman
Schnitt
Priscilla Nedd
Darsteller
Sandra Bullock (Margaret Tate) · Ryan Reynolds (Andrew Paxton) · Mary Steenburgen (Grace Paxton) · Craig T. Nelson (Joe Paxton) · Betty White (Großmutter Annie)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der Regisseurin und des Drehbuchautors, ein kommentiertes Feature mit zwei im Film nicht verwendeten Szenen (2 Min.) sowie ein kommentiertes alternatives Filmende (6 Min.).

Verleih DVD
Walt Disney/Touchstone (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HD engl., dts dt.)
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Diskussion
Mit romantischen Komödien macht Hollywood nach wie vor Kasse. Auch „Selbst ist die Braut“ ist in den USA gut angelaufen und brachte es in der ersten Woche auf Platz 1 der Kinocharts. Doch trotz solcher Erfolge und auch angesichts der Tatsache, dass in diesem Genre die „Sequelitis“ wesentlich weniger um sich greift als in anderen Sparten des Mainstreamkinos, heißt das leider nicht, dass die Filme sich durch besondere Originalität oder Qualität auszeichnen würden; vielmehr leiden viele aktuelle Romantic Comedies an der von Koketterie (oder Zoten) nur dürftig bemäntelten Spießigkeit der inszenierten, vor Klischees strotzenden Rollenbilder und der Unfähigkeit, aus dem zeitlosen „Kampf der Geschlechter“ witzige Funken schlagen zu lassen, sodass stattdessen auf vergleichsweise dämliche Gags zurückgegriffen werden muss. Auch „Selbst ist die Braut“ ist davon nicht frei, kann aber damit punkten, dass die bekannten Standards charman

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